Um sich gegen den von Mitfahrern ausgehenden Druck in Richtung eines riskanteren Fahrens erfolgreich wehren zu können, muss man selbstbewusst sein und sich gedanklich gegen sie abgrenzen. Der Fahrer trägt die Verantwortung und muss sichere Entscheidungen treffen.

Wer entscheidet hier eigentlich?

In Gruppensituationen fährt man meist anders als alleine. Die Risikobereitschaft nimmt zu. Fahranfänger fahren mit jüngeren und gleichaltrigen Mitfahrern oft schneller und sind deutlich abgelenkter. Gerne geben die Mitfahrer gute Ratschläge oder treiben den Fahrer an. Um sich diesem Druck zu widersetzen, braucht es Selbstbewusstsein und einen kühlen Kopf.


Ziele

Schüler sollen

  • lernen, dass sich Fahrer durch ihre Mitfahrer zu riskantem Verhalten hinreißen lassen.
  • Strategien entwickeln, diesem Druck Stand zu halten.
  • darüber nachdenken, ob sie in Anwesenheit von Mitfahrern zu einer riskanteren Fahrweise neigen.

Arbeitsblätter

Die Gruppendruck-Problematik wird von zwei Seiten behandelt:

Arbeitsblatt 1„Sich gegen Mitfahrer abgrenzen“ zeigt eine typische Mitfahrersituation. Drei Mitfahrer drängen den Fahrer, schneller zu fahren.

Arbeitsblatt 2 „Mentales Training“ zeigt, wie der Fahrer auf solchen Druck reagiert.

Zur Vertiefung:

  • Was ist Ihnen lieber? Allein zu fahren oder Mitfahrer dabei zu haben?

Konzept nach: Geiler, Michael: Risiko und Risikoverhalten, in: Jugend & Verkehr. Projekte für die Sekundarstufe II., Hrsg. von der Deutschen Verkehrswacht, Meckenheim 1998, Heft 5, S. 13, 16 f.