Die Rad-Beleuchtung trägt wesentlich zur Sicherheit bei. Aus gutem Grund schreibt der Gesetzgeber Beleuchtung und Reflektoren sehr detailliert vor. Auch der Fahrer soll nicht als Dunkelmann unterwegs sein. Kleidung mit Reflexmaterial, reflektierendes Zubehör und ein Helm mit Rückleuchte machen ihn bei Dunkelheit früher und besser sichtbar.

Vorgeschrieben sind an einem Fahrrad vorne eine Lampe und ein weißer Reflektor (Integration in Scheinwerfer ist zulässig), hinten ein rotes Rücklicht sowie ein roter Reflektor (können ebenfalls integriert sein, ein zweiter Reflektor ist ratsam, seit Juli 2017 aber nicht mehr Pflicht), zudem gelbe Rückstrahler in den Pedalen und vier gelbe Katzenaugen oder retroreflektierende, silberne Streifen an Reifen und/oder den Speichen des Vorder- und des Hinterrades. Die Beleuchtung muss auch tagsüber funktionstüchtig sein.

Radfahrausbildung Verkehrserziehung Grundschulesicherheit Fahrrad Beleichtung Sichtbarkeit

Sichtbarkeit bedeutet Sicherheit. Speichenklipps fallen ins Auge.

Empfehlenswert sind Scheinwerfer und Rückleuchten mit Standlichtfunktion. Nabendynamos sind geeigneter als Seitenläufer, da sie zuverlässiger und leichter bedienbar sind. Die Beleuchtung kann dynamobetrieben sein, seit 2013 sind auch Lampen mit Akku- oder Batteriebetrieb zugelassen.


Auch Mountainbikes brauchen Licht

Rennräder bis 11 Kilo dürfen bei einer Teilnahme an Rennen und im Training von Sportvereinen auch ohne Licht benutzt werden. Entgegen einer weit verbreiteten Meinung gilt die Regel nicht für Mountainbikes, sondern nur für Rennräder.


Rundum reflektierend

Retroreflektierende Speichen, die es auch zum Nachrüsten gibt, bringen ein weiteres Sicherheitsplus. Dies zahlt sich aus: Da sie rund sind, strahlen sie Scheinwerferlicht sogar dann zurück, wenn es in spitzem Winkel einfällt.


Helme mit Licht

Auch Fahrradhelme mit Rückleuchte tragen zur Sicherheit bei. Radfahrer werden dadurch auf dem Radweg hinter parkenden Autos immer gut gesehen.