2018 ging die Zahl der Kinder- und Jugendunfälle im Straßenverkehr gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,2 Prozent zurück. Im Durchschnitt verunglückte alle 18 Minuten ein Kind im Alter von unter 15 Jahren. Bedauerlich der Anstieg der tödlich Verunglückten. Dies ergeben die Daten des Statistischen Bundesamtes.

Weniger Unfälle, mehr Tote – Kinder- und Jugendunfälle 2018

Die Angaben für 2018 verzeichnen einen ganz leichten Rückgang der Verkehrsunfälle gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der verunglückten Kinder bis 15 Jahre in Deutschland lag bei 29.213; gegenüber 2017 sank sie um 0,2 Prozent (29.259). Gestiegen ist die Zahl der tödlich Verunglückten: 2018 kamen 79 Kinder bei Verkehrsunfällen ums Leben, 18 mehr als im Vorjahr (61). Langfristig gesehen gehen die Unfallzahlen zurück. Zu Beginn des Jahrtausends gab es jährlich über 40.000 verunglückte Kinder, mehr als 200 verloren Jahr für Jahr ihr Leben.


Kinder und Jugendliche ab 10 Jahre

In der Sekundarstufe 1 steigt die Zahl der Unfälle an. Die Schülerinnen und Schüler sind nun länger unterwegs, ihr Mobilitätsradius wird größer.

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Jungen sind deutlich mehr in Unfälle verwickelt als Mädchen. Quelle: Statistisches Bundesamt 2019

Die Zahlen aus Wiesbaden zeigen, dass Kinder ab 10 Jahren als Radfahrer am meisten gefährdet sind. In über der Hälfte aller Unfälle, an denen Jugendliche zwischen 10 und unter 15 Jahren beteiligt waren, waren sie mit dem Rad unterwegs.

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In der Sekundarstufe I sind Heranwachsende vor allem mit dem Fahrrad unterwegs … und an Unfällen beteiligt. Quelle: Statistisches Bundesamt 2019

Mit dem Eintritt in die Motorisierung (Mofa fahren) nehmen die Unfallzahlen der 15- bis 17-Jährigen nochmals zu. Die gefährdetste Gruppe im Straßenverkehr sind die Jungen Fahrer zwischen 18 und 24.