2019 ging die Zahl der Kinder- und Jugendunfälle im Straßenverkehr gegenüber dem Vorjahr um 4,1 Prozent zurück. Im Durchschnitt verunglückte alle 19 Minuten ein Kind im Alter von unter 15 Jahren. Auch die Zahl der tödlich Verunglückten sank im Vergleich zum Vorjahr. Dies ergeben die Daten des Statistischen Bundesamtes.

Weniger Unfälle, weniger Tote – Kinder- und Jugendunfälle 2019

Die Angaben für 2019 verzeichnen einen leichten Rückgang der Verkehrsunfälle gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der verunglückten Kinder bis 15 Jahre in Deutschland lag bei 28.005; gegenüber 2018 sank sie um 4,1 Prozent (29.213). Ebenfalls zurückgegangen ist die Zahl der tödlich Verunglückten: 2019 kamen 55 Kinder bei Verkehrsunfällen ums Leben, 24 weniger als im Vorjahr (79). Langfristig gesehen gehen die Unfallzahlen zurück. Zu Beginn des Jahrtausends gab es jährlich über 40.000 verunglückte Kinder, mehr als 200 verloren Jahr für Jahr ihr Leben.


Kinder und Jugendliche ab 10 Jahre

In der Sekundarstufe 1 steigt die Zahl der Unfälle an. Die Schülerinnen und Schüler sind nun länger unterwegs, ihr Mobilitätsradius wird größer.

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Jungen sind deutlich mehr in Unfälle verwickelt als Mädchen. Quelle: Statistisches Bundesamt 2020

Die Zahlen aus Wiesbaden zeigen, dass Kinder ab 10 Jahren als Radfahrer am meisten gefährdet sind. Die Hälfte aller Unfälle, an denen Jugendliche zwischen 10 und unter 15 Jahren beteiligt waren, waren sie mit dem Rad unterwegs.

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In der Sekundarstufe I sind Heranwachsende vor allem mit dem Fahrrad unterwegs … und an Unfällen beteiligt. Quelle: Statistisches Bundesamt 2020

Mit dem Eintritt in die Motorisierung (Mofa fahren) nehmen die Unfallzahlen der 15- bis 17-Jährigen nochmals zu. Die gefährdetste Gruppe im Straßenverkehr sind die Jungen Fahrer zwischen 18 und 24.