Immer noch beliebt: Inline-Skaten! Der große Boom der 90-er Jahre ist vorüber, dennoch schnallen sich Menschen aller Altersstufen bei schönem Wetter ihre Skates an. Rechtlich sind Skater im Straßenverkehr „Fußgänger“.

Skaten macht Spaß

Die Voraussetzungen sind einfach. Skaten ist leicht zu lernen, die Anschaffung ist preiswert. Mit wenig Kraftaufwand erreicht man schnell ein beachtliches Tempo. Besonders beliebt sind Inliner bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

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Inline-Skaten ist in jedem Alter beliebt.


Beschleunigen leichter als Abbremsen

Leider hat das Vergnügen auch seine Schattenseiten. Es ist wesentlich leichter zu beschleunigen als abzustoppen. Unfälle passieren gerade ungeübten Fahrern. Oft reicht eine Unebenheit im Boden. Verlässliche Unfallzahlen liegen nicht vor.


Skater sind Fußgänger

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Skater brauchen mehr Platz als Fußgänger oder Radfahrer.

Inline-Skates werden wie Skateboards und Rollschuhe nicht als Verkehrsmittel, sondern als besondere Fortbewegungsmittel eingestuft. Skater sind rechtlich Fußgänger. Sie dürfen nur auf Gehwegen, Geh- und Radwegen oder in Fußgängerzonen fahren. Nicht alle Skater sind davon begeistert. Aufgrund ihrer Schnelligkeit und der ausladenden Bewegungen, die viel Platz benötigen, sind sie auch bei Fußgängern und Radfahrern nicht besonders beliebt. Konflikte sind vorprogrammiert.


Inline-Skaten in der Schule

Aus schulischer Sicht ist Inline-Skaten ein vielschichtiges Thema. In manchen Bundesländern wird schon in der Grundschule mit dem Skaten begonnen, der Schwerpunkt liegt aber in der Sek. I. Im Mittelpunkt steht die Fahrpraxis. Skaten setzt eine hohe Sozialkompetenz und rücksichtsvolles Verhalten voraus. Skate-Projekte bieten vielfältige Möglichkeiten, Schüler zu motivieren und umfassend zu fördern.