2018 sank die Zahl der Kinderunfälle im Straßenverkehr gegenüber dem Vorjahr minimal um 0,2 Prozent. Gestiegen ist dagegen die Zahl der tödlich Verunglückten. Dies ergeben die Daten des Statistischen Bundesamtes. Kinder unter 6 Jahren sind meistens in Begleitung unterwegs.

Weniger Unfälle, mehr Tote – Kinderunfälle 2018

Die Angaben für 2018 verzeichnen einen sehr leichten Anstieg der Verkehrsunfälle gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der verunglückten Kinder in Deutschland im Alter von unter 15 Jahren lag bei 29.213; gegenüber 2017 sank sie um 0,2 Prozent (29.259). Tragisch: Im vergangenen Jahr kamen 18 Kinder mehr bei Verkehrsunfällen ums Leben als im Vorjahr (2017 = 61). Hinter jedem der 79 Opfer steht ein Schicksal!

Die aktuellen Kinderunfallzahlen des Statistischen Bundesamtes

Die aktuellen Kinderunfallzahlen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden

Insgesamt gehen die Unfallzahlen stark zurück. 1978 gab es in beiden deutschen Staaten 72.125 verunglückte Kinder, zu Beginn des Jahrtausends waren es jährlich noch über 40.000. Noch stärker der Rückgang der tödlich Verletzten: 1978 verloren 1.449  Kinder ihr Leben im Straßenverkehr, um das Jahr 2000 waren es noch mehr als 200 Jahr für Jahr.


Mitfahren im Auto bei Kindern unter 6 Jahren als Unfallursache Nr. 1

Die Zahlen aus Wiesbaden bestätigen, dass Kinder bis zu ihrer Einschulung am meisten gefährdet sind als Mitfahrer im Auto, Grundschüler als Mitfahrer und Fußgänger und Kinder ab 10 Jahren als Radfahrer. 63,8 Prozent der verunglückten Jungen und Mädchen unter 6 Jahren saßen 2018 im Auto.

Die digitale Broschüre des Statistischen Bundesamtes informiert umfassend über das Unfallrisiko von Kindern und Jugendlichen bis unter 15 Jahren.