Kein Verkehrserziehungsprojekt im Sekundarbereich ist so beliebt wie der Mofakurs. Theorie wird sinnvoll mit fahrpraktischen Übungen verzahnt. Die Teilnehmer erleben Schule einmal anders.

Mofakurs in der Schule – Lernen mit Erlebnischarakter!

Besonders attraktiv ist der Mofakurs in den Bundesländern, in denen die Schüler eine Ausbildungsbescheinigung für den Erwerb der Mofaprüfbescheinigung beim TÜV oder der DEKRA in der Schule erwerben können: in Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein.

Außer einer Prüfungsgebühr und den Medien fallen für die Jugendlichen keine Kosten an. Teilnehmen können alle Schüler, die spätestens drei Monate nach Ablegung der Mofa-Prüfung das 15. Lebensjahr vollenden. Voraussetzung ist ein Lehrer, der die entsprechende Zusatzausbildung hat. Wir bieten Medien für den Unterricht an.

Mofakurs Mofa Fahren Sekundarstufe Sek.i Jugendlich Verkehrserziehung Mobilitaetsbildung Mobilitaet Motorisiert

Mit dem Mofa sind Jugendliche erstmals motorisiert unterwegs. Der Mofakurs ist in vielen Schulen nach wie vor sehr beliebt.


Verbindung von Theorie und Praxis

Der Mofakurs ist mehr als nur Vorbereitung auf die theoretische Prüfung: Praxisbezug wird groß geschrieben. Ideal ist das Verhältnis 1:1 von Theorie und Fahrpraxis. Beide Bereiche durchdringen sich gegenseitig: In der Praxis wird Gelerntes angewandt, daraus ergeben sich wieder Fragestellungen für den Unterricht. Die prüfungsrelevanten Inhalte werden in einen breiteren Kontext gestellt. Das Beispiel Mofa sensibilisiert die Schüler für das gesamte Themenspektrum von Verkehr, Mobilität und Umwelt.

Umfassende Mobilitätsbildung durch den Mofakurs

Der Mofakurs als Teil der schulischen Verkehrserziehung fördert

  • sicheres und sicherheitsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr.
  • das Erkennen, Beurteilen, Bewältigen und Vermeiden von Gefahren.
  • situationsorientiertes, angemessenes Verhalten.
  • auf Partnerschaft gerichtetes soziales Handeln.
  • Mitverantwortung und Rücksichtnahme.
  • Verzicht auf Vorrechte und Antizipation der Handlungen anderer.
  • die Kenntnis psychischer Faktoren der Verkehrsteilnahme, z.B. Aggression und Stress.
  • die Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten als Verkehrsteilnehmer.
Mofakurs Mofa Fahren Sekundarstufe Sek.i Jugendlich Verkehrserziehung Mobilitaet Theorie Praxis

Der Mofakurs verbindet Theorie und Praxis.


Organisatorische Hinweise für die Schule

Mofakurse finden meist als halbjährliche Arbeitsgemeinschaft statt und sind auf 18 Doppelstunden angelegt. Die Kursstärke sollte 15 bis 20 Schüler betragen. Die Teilnehmerzahl hängt stark von der Zahl der zur Verfügung stehenden Mofas ab. Bei 16 Teilnehmern sollten vier Fahrzeuge im Einsatz sein. Die Nutzung schülereigener Fahrzeuge empfiehlt sich aus haftungsrechtlichen Gründen nicht.

Die praktischen Übungen müssen im Schonraum stattfinden, auf dem Schulhof, in Jugendverkehrsschulen oder auf Verkehrsübungsplätzen. Beim Fahren sind Schutzhelm und Schutzhandschuhe verpflichtend.