Verkehrserziehung bereitet Kinder praktisch auf den Alltag vor. Im Mittelpunkt steht die Förderung von Grundkompetenzen. Im Kindergarten sind das Bewegung, Wahrnehmung und Verständigung.

Verkehr ist Geschwindigkeit, schnelles Reagieren, Austausch von Zeichen und Gesten. Er fordert Kinder mit allen Sinnen und setzt sie komplexen Anforderungen aus. Regelwissen allein hilft wenig. Die Kinder müssen in der Lage sein, angemessen zu reagieren und sich zu verständigen.

Drei Schlüsselkompetenzen: Bewegen – Wahrnehmen – Verständigen

Im Zentrum der Verkehrserziehung stehen Bewegung, Wahrnehmung und Verständigung. Diese Kompetenzen sind die Voraussetzung für eine sichere und zunehmend eigenständigere Verkehrsteilnahme. Sie müssen spielerisch und immer aufs Neue geübt und gefördert werden.

Bewegung

  • mehr Bewegungssicherheit durch Bewegungserfahrungen erwerben,
  • Geschwindigkeit erfahren (Beschleunigen / Stoppen / Abbremsen),
  • den Einfluss von Bewegung auf Entscheidungsspielräume erkennen,
  • das Reaktionsvermögen trainieren,
  • die eigene Körperkoordination verbessern,
  • das eigene Gleichgewicht besser halten und ausbalancieren können.
Verkehrserziehung Kindergarten Bewegung Bewegungsförderung Motorik Gleichgewicht

Gleichgewicht und Balance halten. Am Anfang ist der Blick noch etwas skeptisch ….


Wahrnehmung

  • das Hör- und Sehvermögen trainieren,
  • lernen, aus welcher Richtung ein Geräusch kommt,
  • zwischen wichtigen und weniger wichtigen Signalen und Geräuschen unterscheiden können,
  • verschiedene optische Eindrücke aufnehmen und zuordnen,
  • Formen, Farben und Größen unterscheiden,
  • Gefahren erkennen und realistisch einschätzen,
  • Geschwindigkeiten und Entfernungen einschätzen,
  • Verkehrssituationen überblicken und die weitere Entwicklung voraussehen,
  • die Absichten anderer Verkehrsteilnehmer erkennen können.
Verkehrserziehung Kindergarten Bewegung Bewegungsförderung Wahrnehmung

Von wo kommt das Geräusch? Richtungshören ist für jüngere Kinder extrem schwierig.


Verständigung

  • die eigenen Absichten anderen eindeutig mitteilen können,
  • Verständigungszeichen und -regeln kennen und erkennen (Gestik, Mimik, Handzeichen, Verkehrsregeln und -zeichen),
  • mit Verständigungsproblemen flexibel umgehen können,
  • sich in mehrdeutigen Situationen verständigen können.

Bewegungsförderung ist Schwerpunkthema

Kindergärten haben bei der Kompetenzförderung eine Schlüsselrolle. Bewegungsförderung ist in allen Kitas ein Schwerpunkt! Je früher Kinder die Basiskompetenzen trainieren, umso sicherer und selbstbewusster verhalten sie sich später im Straßenverkehr. Die Verkehrswacht hat mit “move it” schon früh ein effektives Programm zu Bewegungsförderung entwickelt.


Entwicklungsbedingte Grenzen

Kinder mit 4 oder 5 Jahren stoßen oft an entwicklungsbedingte Grenzen. Nicht alle Fähigkeiten können sie in diesem Alter lernen, geschweige denn im Straßenverkehr anwenden, etwa Geschwindigkeiten und Entfernungen erkennen. Frühes Üben von Bewegung, Wahrnehmung und Verständigung erlaubt den Jungen und Mädchen aber, ihre Möglichkeiten zu entfalten und ihre Kompetenzen altersgemäß zu erweitern.


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