Schülerlotsen tragen aktiv zu sinkenden Unfallzahlen bei! Dass dies weiterhin dringend notwendig ist, zeigen die folgenden Zahlen. Immer noch verunglücken auf dem Schulweg pro Jahr über 18.000 Grundschüler.

Schulwegunfälle von Grundschülern

Die Zahl der jährlich auf dem Schulweg verunglückten Grundschüler entspricht der Einwohnerzahl einer Kleinstadt wie Bad Reichenhall, Parchim, Burscheid oder Crimmitschau . Im Jahre 2018 verzeichnete die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung 18.390 Schulwegunfälle von Grundschülern! Einen deutliche Steigerung im Vergleich zu den 15.867 Schulwegunfällen im Jahr 2017. Das sind 50 Kinder pro Tag! Gezählt werden alle den Unfallversicherern gemeldeten Schulwegunfälle, die zu einer ärztlichen Behandlung führten. Pro 1.000 Schüler kamen 6,5 Jungen und Mädchen zu Schaden. Zahlen, die aufschrecken!


Zeitliche Unfallschwerpunkte

Auch die Angaben des Statistischen Bundesamtes unterstreichen die Notwendigkeit des Lotsendienstes. Drei tageszeitliche Unfallschwerpunkte bei Kindern von 6 bis 14 Jahren als Fußgänger und Radfahrer lassen sich ausmachen: kurz vor Schulbeginn, nach Schulende und am Nachmittag zwischen 15 und 17 Uhr. Morgens zwischen 7 und 8 Uhr ereigneten sich auch 2018 die meisten Unfälle.

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Quelle: Statistisches Bundesamt 2019

Die Wiesbadener Behörde registriert lediglich die Unfälle, die von der Polizei aufgenommen werden. Entsprechend hoch ist die Dunkelziffer. Viele glimpflich verlaufende Unfälle tauchen nicht in der Statistik auf.