Aufgrund der zentralen Bedeutung des Bremsens beim Inline-Skaten widmet sich auch die dritte Einheit diesem Komplex.

Thema: Bremstechniken individuell üben.

Ziel: Die Schüler wählen die Bremstechnik, die am besten zu ihnen passt und üben sie intensiv ein.

Zeit: 90 Minuten


a) Verschiedene Bremstechniken

Die Schüler probieren unterschiedliche Bremstechniken aus, erfahren etwas über die Vor- und Nachteile der einzelnen Techniken und finden heraus, welche ihnen am besten liegt. Nicht jeder schätzt den T-Stopp, nicht jeder möchte den Fersenstopp (Heelbrake-Technik) lernen. Wichtig für die Vermittlung: Egal, welche Bremstechnik der Einzelne bevorzugt – entscheidend ist, sie richtig zu beherrschen.

Inline Skaten Projekt Ganztag Baustein 3 Bremsuebungen Fersenstopp Sekundarstufe Verkehrserziehung Mobilitaetsbildung

Fersenstopp

Bei den Bremsübungen werden Überraschungselemente eingebaut: Bremsen auf ein Zeichen, auf Zuruf, Staffelspiele usw. Schließlich muss auch im Verkehr in vielen Situationen plötzlich und unvorbereitet gebremst werden.


b) Bremsen bei Gefälle

Auf dem Parcours werden abschüssige Strecken genutzt oder simuliert, um verschiedene Bremstechniken zu vergleichen. Mit welcher Technik kann ich den kürzesten Bremsweg erzielen?

Gibt es Kombinationsmöglichkeiten? (T-Stopp anbremsen, Eindrehen in den Power-Slide usw.).


c) Reflexion

  • Wenn ich ein Hindernis erkenne, wann muss ich mit dem Bremsen beginnen?
  • Bremsen auf Sand, Bremsen auf nasser Straße, Blätter im Herbst, Bodenbelag, Rollenhärte und Bodenhaftung (Grip).
  • Bei welchen Techniken werden die Rollen stark beansprucht?
  • Wie und wann müssen sie umgedreht oder ausgetauscht werden und warum?
  • Wann muss ein Bremsblock erneuert werden?