Thema:
Planung, Entwicklung und Erprobung eines Spiel- und Übungsparcours
Ziele:
- Die Schüler planen ihren eigenen Spiel- und Übungsparcours.
- Dazu entwickeln sie attraktive und herausfordernde Fahrsituationen.
Zeit:
Zwei Einheiten à 90 Minuten
Inhalt:
a) Planung eines Parcours
Die Teilnehmer sammeln zunächst mögliche Aufgaben und Übungen, die mit dem Parcours bewältigt werden sollen (Slalom, Hindernisse überwinden, Bücken (in die Knie gehen), plötzliche Hindernisse umfahren, Engstellen durchfahren, Achten fahren, Gegenstände aufheben, Zielbremsung usw.). Die Sammlung wird in einer Liste festgehalten.
In Kleingruppen werden verschiedene Stationen entwickelt, die den gesammelten Anforderungen entsprechen (Übungsaufbau, dem Schwierigkeitsgrad der Gruppe entsprechend, Abstände, benötigtes Material). Die einzelnen Stationen werden aufgezeichnet, wichtige Informationen und die Materialliste werden notiert. Strittige Fragen wie Abstände oder Bewegungsabläufe werden geklärt, indem sie einmal praktisch ausprobiert werden.
Anschließend präsentieren die Gruppen ihre Teile des Parcours. Falls nötig, ergänzt der Kursleiter, gibt Tipps und macht auf mögliche Schwierigkeiten aufmerksam. Die Schüler legen eine sinnvolle Reihenfolge der Übungen fest.
b) Aufbau des Parcours
Gemeinsam wird der Parcours aufgebaut. Dabei ist der Platzbedarf großzügig zu veranschlagen. Ausstattungsmaterial sollte bereit liegen. Jede Gruppe baut nun ihre Station auf. Benachbarte Gruppen müssen sich über sinnvolle Verbindungen ihrer Stationen und den jeweiligen Platzbedarf verständigen. Bei Unsicherheiten hilft nur eins: Ausprobieren, ob sich die Station gut fahren lässt. Andernfalls ist die Platzierung zu ändern.
Um den Parcours später erneut schnell aufbauen zu können, sollten die einzelnen Stationen mit den genauen Abständen der Hindernisse und Materialien dokumentiert werden. Zeichnungen und / oder Fotos sind rasch angefertigt.
c) Endlich Skaten!
Zum Schluss möchte der Parcours natürlich von allen Schülern ausprobiert werden. Neben den Fahrübungen besitzt die Reflexion einen besonderen Stellenwert. Es geht nicht darum, das Fahrvermögen des Schülers zu bewerten. Vielmehr soll jeder Schüler selbst erkennen, was ihm leicht und was im schwer gefallen ist. Falls notwendig, muss der Kursleiter den Schüler darauf hinweisen, dass er seine Einschätzung nicht teilt.r finden Sie einen Vorschlag für einen Safety-Parcours für Skater