Der Geschicklichkeitsparcours für Radfahrer kann mit unterschiedlichen Zielsetzungen eingesetzt werden:
- Radfahranfängern dient er der Festigung fundamentaler Fahrtechniken wie Abbiegen, Bremsen, einhändig fahren, Hindernissen ausweichen etc.
- Für fortgeschrittene Radler werden die Schwierigkeiten gesteigert, vor allem im Hinblick auf Koordination und sicheres Verhalten in komplexen Verkehrssituationen.
Je nach Zielsetzung kann der Parcours als reines Trainingsfeld oder mit Wettbewerbscharakter durchgeführt werden.
Für die Herstellung, Aufbewahrung und den Betrieb des Parcours bietet sich die Fahrradwerkstatt als kompetente Einrichtung an, zumal sie nicht nur als reiner Handwerksbetrieb fungieren soll, sondern als Ausgangs- und Kristallisationspunkt für vielfältige fahrradbezogene Aktivitäten an der Schule. Alternativ ist eine Betreuung durch den Fachbereich Sport denkbar. In diesem Fall müsste die Herstellung der Stationen von einem handwerklich orientierten Arbeitslehrekurs übernommen werden.
Die einzelnen Stationen mit Schülern herzustellen, erfordert keinen großen Aufwand, wenn man auf einfache Hilfsmittel zurückgreift und die örtlichen Gegebenheiten geschickt nutzt. Drei Beispiele mögen dies veranschaulichen.