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"Drei Bier steck' ich locker weg". Alkohol ist eine der häufigsten Unfallursachen überhaupt. Aber auch Drogen und Medikamente mindern die Fahrtüchtigkeit. Die Problematik beschränkt sich nicht auf junge Fahrer, sie sind aber überdurchschnittlich betroffen. Das Heimtückische an Rauschmitteln im Verkehr: während die Fahrtüchtigkeit abnimmt, wächst das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

 

Alkohol

Alkohol

 

Die meisten Unfälle in Verbindung mit Alkohol ereignen sich spät abends oder in der Nacht. Bei einem Großteil der Diskounfälle ist Alkohol im Spiel. Etliche Jugendliche ignorieren das Problem entweder ganz oder vertrauten bisher darauf, dass sie nicht mehr als 0,5 Promille hatten, "was ja erlaubt war". Ein folgenschwerer Irrtum.

 

Zwar wirkt Alkohol bei jedem anders, was auch von der jeweiligen Stimmung und Tagesform abhängt, in jedem Fall aber wird die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt.

 

  • Schon kleine Mengen lassen sorgloser und leichtsinniger werden. Man schätzt die eigenen Fähigkeiten höher ein, als sie sind.
  • Bereits bei 0,2 Promille nimmt die Sehfähigkeit ab.
  • Alkohol wirkt wie eine Sonnenbrille, die Augen können sich der Dunkelheit nicht anpassen.
  • Das Blickfeld ist eingeschränkt (Tunnelblick), räumliches Sehen nimmt ab, Entfernungen erscheinen größer.
  • Das Gleichgewicht und die Bewegungskoordination sind gestört.
  • Die Aufmerksamkeit lässt nach.
  • Die Reaktionszeit wird länger, die Reaktionen langsamer und unsicherer.

Seit dem 1. August 2007 gilt für Fahranfänger ohnehin ein absolutes Alkoholverbot. Aber auch Restalkohol birgt Gefahren. Der Körper baut rund 0,1 Promille pro Stunde ab. Nach einer durchzechten Nacht hat man morgens noch jede Menge Alkohol im Blut.

 

Drogen

 

Drogen zeigen Wirkung, wenn sie Auto fahren.

 

  • Marihuana & Haschisch: beinträchtigen das Zeitgefühl und verändern die Wahrnehmung. Reaktionsfähigkeit und Konzentration nehmen deutlich ab.
  • Ecstasy & Speed: putschen auf, führen zu Selbstüberschätzung und riskanter Fahrweise.
  • Kokain & Crack: Selbstüberschätzung und starke Gereiztheit verleiten zu riskantem Fahren.

Mehrere Drogen gleichzeitig oder in Verbindung mit Alkohol zu nehmen, führt zu vollkommen unkalkulierbaren Risiken.

 

Medikamente

 

Auch die meisten Medikamente beeinträchtigen die Fahrtüchtigkeit. Sie wirken sich meist auf die Aufmerksamkeit oder das Reaktionsvermögen aus. Viele Arzneimittel haben eine beruhigende Wirkung und machen müde (Schmerzmittel, Erkältungsmittel, Schlafmittel, Betäubungsmittel, Allergiemittel, Beruhigungsmittel). Andere putschen auf und vergrößern die Risikobereitschaft (Mittel gegen Depressionen) oder enthalten Alkohol.

 

Konsequenzen

 

Wer unter dem Genuss von Alkohol oder anderer berauschender Mittel fährt, macht sich in jedem Falle strafbar. Bei einem Unfall droht nicht nur der Führerscheinentzug und eine Geld- oder Freiheitsstrafe, sondern auch noch der Verlust von Teilen der Haftpflichtversicherung.

 


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Schluss mit feucht-fröhlichen Ausflügen

Seit dem 1. August 2007 gilt für Fahranfänger ein absolutes Alkoholverbot. Die neue Null-Promille-Regel für Fahranfänger ist ein wichtiger Schritt zu mehr Verkehrssicherheit. Sie gilt für alle Führerscheinneulinge in der zweijährigen Probezeit oder vor Vollendung des 21. Lebensjahres. [mehr]

 

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