Abrupt endende Radwege finden sich häufig am Ortsende, aber auch auf freier Strecke. Wenn der Radweg nicht fortgeführt werden kann, sollte eine Möglichkeit gefunden werden, die dem Radfahrer das Wechseln auf die Fahrbahn und das Einfädeln in den Verkehr erleichtert.
Mischverkehr - die gemeinsame Benutzung der Fahrbahn durch Radfahrer und Kraftfahrzeuge - ist auf stärker oder schnell befahrenen Straßen keine gute Lösung. Seitenstreifen eignen sich ebenfalls nicht als Radverkehrswege.
Schlecht erkennbare Radwege stellen vor allem bei Rechtsabbiegespuren und an Einmündungen ein Problem dar. Eine deutliche Markierung ist dann nötig.
Kurze Radwegstrecken, die nach wenigen hundert Metern wieder enden, verleiten Radfahrer dazu auf der Fahrbahn zu bleiben. Auch unkomfortable Auffahrten auf beginnende Radwege werden oft nicht angenommen.
Schlechter Fahrbahnbelag am Fahrbahnrand sowie schadhafte Bankette stellen auf weniger befahrenen Straßen, auf denen Radfahrer gemeinsam mit den Kraftfahrzeugen im Mischverkehr fahren, eine Gefahrenquelle dar.
Wechselnde Radwege (rechts/links) zwingen die Nutzer oft zu Fahrbahnüberquerungen, um die Fahrt auf dem Radweg fortsetzen zu können.
(Quelle: GDV: Neue Schule - neue Wege. Informationen zur Schulwegsicherung für Eltern, Schulen und Behörden. Sabine Degener, Michael Heß, Klaus Schuh, Berlin 2006, S. 34 f.)