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Was sind die Hauptunfallursachen radelnder Kinder? Neben einem Verkehrsumfeld, das sich wenig an ihren Bedürfnissen orientiert, sind Kinder in einer Reihe spezifischer Situationen deutlich gefährdeter als Erwachsene.

Rücksetzender Pkw

Das Verkehrsumfeld und das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer

 

  • Das gesamte Verkehrsumfeld orientiert sich zu wenig an den Bedürfnissen von Kindern.
  • Auch in Wohngegenden fließt zu viel Verkehr, um sicheres Fahren zu gewährleisten.
  • Autofahrer rechnen zu wenig mit Kindern.
  • Autofahrer haben eine falsch Vorstellung von ihrem Bremsweg, fahren oft auch dann zu "schnell", wenn sie spielende Kinder in der Nähe wissen.
  • Schrittgeschwindigkeit bedeutet 4 bis 7 km/h; viele Autofahrer halten Tempo 30 für Schrittgeschwindigkeit.

Konkrete Unfallursachen

 

Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren verletzen sich besonders häufig, wenn sie …

  • allein unterwegs sind.
  • mit anderen Radfahrern in Kollision geraten.
  • abseits von Fahrbahn- oder Gehwegflächen fahren.

Die Radfahrerunfälle mit Personenschaden weisen für Kinder und Erwachsene die gleichen Unfallkontexte auf: Am häufigsten treten auf:

  • Fehler beim Einfahren in den fließenden Verkehr,
  • falsche Straßenbenutzung, vor allem die Benutzung der falschen Fahrbahnseite,
  • Vorrang-, Vorfahrtmissachtung,
  • Fehler beim Abbiegen, Wenden, Ein- und Anfahren.

Oft liegt die Unfallhäufigkeit von Kindern unter 15 Jahren deutlich höher als bei Jugendlichen und Erwachsenen, etwa aufgrund von 

  • Fehlern beim Einfahren in den fließenden Verkehr (mehr als doppelt so häufig),
  • Fehlern beim Abbiegen, Wenden, Ein- und Anfahren (fast doppelt so häufig), 
  • Missachtung der Vorfahrt an durch Verkehrszeichen geregelten Stellen (die Hälfte häufiger),
  • Missachtung der Vorfahrt bei "Rechts-vor-links" (ein Drittel häufiger).

Wann sind Kinder am meisten gefährdet?

 

Die meisten Radfahrunfälle von Kindern passieren nachmittags, in der Zeit zwischen 15 und 18 Uhr, gerade bei jüngeren Kindern oft in unmittelbarer Nähe zur Elternwohnung. Der Berufsverkehr nimmt zu, während Kinder und Jugendliche mit ihren Fahrrädern unterwegs sind.

 


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Weitere Informationen im Shop.

 

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