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Rad fahren macht Spaß - und kann gefährlich sein. Kinder im Kindergarten dürfen mit ihrem Rädchen nicht alleine auf die Straße. Die Gefahrenorte liegen bei jüngeren Kindern weniger an viel befahrenen Straßen, sondern an vermeintlich sicheren Stellen.

 

Das Verkehrsumfeld und das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer

 

  • Das gesamte Verkehrsumfeld orientiert sich zu wenig an den Bedürfnissen von Kindern.
  • Auch in Wohngegenden fließt zu viel Verkehr, um sicheres Fahren zu gewährleisten.
  • Autofahrer rechnen zu wenig mit Kindern.
  • Autofahrer haben eine falsche Vorstellung von ihrem Bremsweg, fahren oft auch dann zu "schnell", wenn sie spielende Kinder in der Nähe wissen.
  • Schrittgeschwindigkeit bedeutet 4 bis 7 km/h; viele Autofahrer glauben, Schrittgeschwindigkeit sei Tempo 30.

Entwicklungsbedingte Grenzen im Verhalten von Kindergartenkindern

 

  • Kindergartenkinder bringen nicht die geistigen und körperlichen Voraussetzungen mit, sich sicher im Verkehr zu orientieren und angemessen zu reagieren.
  • Sie können ihre Bewegungen nur schwer koordinieren und geraten leicht aus dem Gleichgewicht.
  • Sie verlieren die Kontrolle über ihr Fahrrad, wenn sie plötzlich einem Hindernis ausweichen müssen.
  • Das Blickfeld von Kindern ist enger als das von Erwachsnen.
  • Sie können sich beim Fahren nicht umschauen.
  • Ihr Gehör ist mit ungefähr 6 Jahren schon gut ausgeprägt, sie können aber kaum bestimmen, aus welcher Richtung ein Geräusch kommt.
  • Kinder können Entfernungen nicht richtig einschätzen.
  • Sie haben enorme Schwierigkeiten, Geschwindigkeiten zu beurteilen.
  • Kinder haben keine konkrete Vorstellung, wie lang ihr eigener Bremsweg und der von anderen Verkehrsteilnehmern ist.
  • Sie haben im Kindergartenalter kein Gefahrenbewusstsein.
  • Kinder übersehen Ein- und Ausfahrten.
  • Sie lassen sich sehr leicht durch andere Reize vom Verkehrsgeschehen ablenken.
  • Sie fahren plötzlich auf die Fahrbahn.
  • Kinder können ihre Erfahrungen, die sie etwa "beim Üben mit Papa auf dem Hof" gemacht haben, nicht auf reale Verkehrssituationen übertragen.

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