Skaten macht Spaß
Die Voraussetzungen sind einfach. Skaten ist relativ leicht zu lernen. Bereits mit wenig Kraftaufwand erreicht man ein beachtliches Tempo. Auch sind Skates heute zu zivilen Preisen zu haben. Besonders beliebt sind Inliner bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Gerade sie sind aber auch den größten Gefahren ausgesetzt. Ziemlich bald nämlich merken viele Fahrer, dass es leichter ist zu beschleunigen als abzustoppen.
Vergleiche mit den klassischen Rollschuhen oder den aus heutiger Sicht klobig wirkenden Roller-Skates aus den späten 70-ern sind ebenso nahe liegend wie irreführend. Vom Bewegungsablauf ähneln die "Sommerschlittschuhe" durchaus dem Rollschuhlaufen, allerdings sind Skater um ein Vielfaches schneller. Eben dies macht sie so beliebt - und bringt viele Verkehrsteilnehmer gegen die Fun-Sportler auf. Konflikte scheinen aufgrund der Geschwindigkeit und der ausladenden Bewegungen der Skater vorprogrammiert. Radler und Fußgänger sind sich ausnahmsweise einig, wenn es um Skater geht.
Skater sind Fußgänger
Inline-Skates werden ebenso wie Skateboards und Rollschuhe nicht als Verkehrsmittel, sondern als besondere Fortbewegungsmittel eingestuft. Skater sind damit wie Fußgänger zu behandeln und dürfen nur auf Gehwegen, Geh- und Radwegen oder in Fußgängerzonen ihrem Hobby nachgehen. Inliner sind von der Regelung wenig begeistert; sie würden gerne auch auf Radwegen fahren. Eine endgültige Klärung der Rechtslage, die auf die Besonderheiten der Skater - z.B. ihre Geschwindigkeit - eingeht, steht noch aus.