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Seit dem Urteil der Bundesgerichtshofs von 2002 ist es amtlich: Skater sind Fußgänger, müssen sich gemeinsam mit diesen den Gehweg teilen. Aufgrund unterschiedlicher Geschwindigkeit und verschiedener Bewegungsabläufe führt dies leicht zu Konflikten und Spannungen. Selbst unsichere Anfänger sind um ein Vielfaches schneller als Fußgänger.

Skater und Kinder auf dem Gehweg

Häufige Konfliktsituationen aus Sicht des Skaters:

 

  • Langsame Fußgänger auf dem Gehweg.
  • Menschenansammlungen auf dem Gehweg oder an einer Bushaltestelle.
  • Fußgänger bleiben unerwartet stehen.
  • Plötzlicher Richtungswechsel von Fußgängern.
  • Unerwartet aus einem Hauseingang oder einem Geschäft heraustretende Menschen.
  • Uneinsehbare Kreuzungen.
  • Auf dem Gehweg spielende Kinder.
  • Radelnde Kinder auf dem Gehweg.
  • Hunde auf dem Gehweg.

In solchen Fällen muss der Skater in kürzester Zeit bremsen. Ob es ihm gelingt und wie viel Zeit er dazu braucht, hängt von seinem Können und seiner Geschwindigkeit ab.

Häufige Konfliktsituationen aus Sicht der Fußgänger:

 

  • Das Nichtbeachten der "Vorfahrt" von Fußgängern.
  • Unbemerkt, mit großer Geschwindigkeit heranrauschende Skater. Weil sie sich lautlos nähern, sieht man sie oft erst, wenn man ihnen kaum noch ausweichen kann.
  • Skater nehmen beim Fahren und Bremsen zu viel Platz ein.
  • Sie fahren Schlangenlinien.
  • "Skater fahren aggressiv".
Skater und Fußgänger

Um mögliche Konflikte erst gar nicht entstehen zu lassen, bedarf es gegenseitiger Rücksichtnahme. Für den Skater heißt dies vor allem langsam fahren, wann immer Verkehrssituation und Umstände es erfordern. Sie müssen die Situation in jedem Augenblick unter Kontrolle haben. Das bedeutet:

 

  • Wenn viele Menschen auf dem Gehweg sind, müssen Skater Schrittgeschwindigkeit halten.
  • Sie müssen stets bremsbereit sein.
  • Fußgänger dürfen nur links überholt werden und haben stets "Vorfahrt".
     

Umgekehrt sollten auch Fußgänger Skatern nicht von vorneherein zu verstehen geben, sie störten und sollten doch lieber anderswo fahren.

 

 


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