Eltern sollten beim Kauf auf folgende Punkte achten:
Größe
Ist der Ranzen breiter als die Schultern des kleinen Lernenden, wird der Blick über die Schulter gefährlich eingeschränkt.
Farben
Autofahrer erkennen Kinder mit einem Ranzen in leuchtenden Farben von weitem wesentlich besser. Die Farben sollten fluoreszieren, das heißt aufleuchten, wenn Licht darauf fällt.
Reflektoren
Die DIN-Norm 58124 schreibt mindestens zwei Reflektoren vor. Noch besser sind zusätzliche Leuchtstreifen an den Kanten des Ranzens.
Breite und gepolsterte Tragriemen
Ohne diesen Tragekomfort ist das Kind möglicherweise mehr damit beschäftigt, den Ranzen in eine bequeme Trageposition zu bringen, statt sich auf den Straßenverkehr zu konzentrieren. Wichtig ist auch, dass die Gurte nicht den Boden berühren, wenn das Kind den Ranzen einmal am Tragegriff anhebt und trägt. Sonst besteht Stolpergefahr.
Belastbarkeit
Der Ranzen wird täglich gebraucht, er sollte entsprechend robust, belastbar und wasserdicht sein.
Ein Kind ist kein Packesel
In den Ranzen gehören nur die Schulsachen, die an diesem Tag für den Unterricht gebraucht werden. Kein noch so schönes Schulbuch verdient es, nutzlos spazieren getragen zu werden.
Ist der Ranzen zu schwer, wird das Kind unnötig belastet und seine Reaktionsfähigkeit eingeschränkt. Mehr als 10 Prozent des Körpergewichtes soll der Ranzen nicht übersteigen.
Kein Rucksack
So genannte "Citybags" oder andere Rucksäcke mögen modisch sein, sind aber als Ranzenersatz ungeeignet. Das Gewicht ist nicht optimal auf dem Rücken des Kindes verteilt, was zu Haltungsschäden führen kann. Außerdem verknicken die Schulhefte leicht.