Besonders attraktiv ist die Arbeitsgemeinschaft in den Bundesländern, in denen die Schüler eine Ausbildungsbescheinigung für den Erwerb der Mofaprüfbescheinigung beim TÜV bzw. die amtliche Mofa-Fahrerlaubnis in der Schule erwerben können: in Berlin, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein. Außer einer Prüfungsgebühr fallen für die Jugendlichen nur wenige Kosten an. Teilnehmen können alle Schüler, die spätestens drei Monate nach Ablegung der Mofa-Prüfung das 15. Lebensjahr vollenden. Voraussetzung ist, dass sich ein Lehrer findet, der die entsprechende Zusatzausbildung hat.
Verbindung von Theorie und Praxis
Der schulische Mofakurs ist mehr als nur Vorbereitung auf die theoretische Prüfung zum Erwerb der Fahrerlaubnis: der Praxisbezug wird groß geschrieben. Ideal ist ein Verhältnis 1:1 von Theorie und fahrpraktischen Übungen. Beide Bereiche durchdringen sich gegenseitig: In der Fahrpraxis wird Gelerntes angewandt, daraus ergeben sich wieder Fragestellungen für den Unterricht. Die prüfungsrelevanten Inhalte werden so in einen breiteren Kontext gestellt. Am Beispiel des Mofafahrens können Schüler für das gesamte Themenspektrum von Verkehr, Mobilität und Umwelt sensibilisiert werden.