Motor
Der Motor muss auch im Kaltzustand nach einigen Versuchen problemlos anspringen. Kontrollieren Sie, ob er Öl verliert. Wenn der Motor läuft, darf er keine scheppernden Geräusche von sich geben. Ist die Benzinleitung dicht?
Fahrwerk
Achten Sie beim Rahmen darauf, ob die Schweißnähte gebrochen oder neu geschweißt sind. Falls das Fahrzeug umgebaut ist, prüfen Sie, ob es nach dem Umbau noch den Angaben in den Papieren entspricht. Heben Sie zur Prüfung des Lenkkopflagers das Rad an, fassen Sie unten die Gabel, drücken Sie sie nach vorne und hinten und von Anschlag zu Anschlag. Wenn es hakt, stimmt etwas nicht. Verformungen am Lenkeranschlag rühren meist von einem Unfall her.
Stoßdämpfer
Ob der Stoßdämpfer in Ordnung ist merken Sie, wenn Sie das Heck des auf beiden Rädern stehenden Fahrzeugs niederdrücken und wieder loslassen. Es muss nach einer halben Schwingung zur Ruhe kommen, ohne zusätzliche Geräusche.
Beleuchtung
Prüfen Sie Scheinwerfer, Stand-, Abblend- und Fernlicht, Brems- und Rücklicht, Blinker. Funktioniert die Hupe? Sind die Kontrollleuchten in Ordnung?
Instrumente
Alle Hebel (Bremse, Choke, Kupplung) sollten leicht zu bedienen sein. Zittert der Tachometer, kann die Tachowelle defekt sein. Ist die Batterie in Ordnung?
Papiere
Lassen Sie sich wichtige Papiere des Fahrzeugs wie Kauf- und Versicherungsunterlagen zeigen.
Sonstiges
Achten Sie auf Vollständigkeit aller Schlüssel und Ersatzschlüssel. Passen sie alle? Kontrollieren Sie Rückspiegel usw.
Probefahrt
Darauf sollten Sie keinesfalls verzichten. Bevor es losgeht: Bremsen kontrollieren. Danach sollten Sie nicht nur auf einem leeren Parkplatz oder einem Innenhof fahren. Achten Sie beim Fahren auf das Getriebe - sollte leichtgängig sein -, die Bremsen, das Fahrverhalten (Lenkerflattern? Zieht Fahrzeug zur Seite?) sowie auffällige Geräusche (Kette, Auspuff).