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Mit der Einschulung beginnt ein neuer Abschnitt im Leben der Kinder. Täglich erwerben sie neue Kompetenzen und neues Wissen. Schrittweise nehmen sie auch eigenständig am Verkehrsgeschehen teil. Kinder im Vorschulalter sind meist noch in Begleitung von Erwachsenen unterwegs, nun jedoch fangen die Kleinen an, ihre nähere Umgebung immer mehr alleine zu erkunden, zunächst noch zu Fuß, zunehmend aber auch mit dem Fahrrad.

 

Bewegungsförderung ist elementarer Bestandteil moderner Verkehrserziehung

Zwischen Schulweg und Radfahrprüfung - Inhaltliche Schwerpunkte

 

Grundlage der Verkehrserziehung im Grundschulbereich ist eine umfassende psychomotorische Erziehung, die das Bewegungs-, Wahrnehmungs-, Verständigungs- und Reaktionsvermögen fördert. Der Unterricht ist bestimmt durch die unmittelbare Verkehrsumgebung der Schüler und ihre spezifischen Bedürfnisse als Fußgänger und Radfahrer, beim Benutzen des Schulbusses und des ÖPNV sowie als Mitfahrer im privaten Pkw. Handlungsorientierung und Ortsbezug sind zentrale Kriterien.

 

Zunächst steht das Schulwegtraining im Mittelpunkt. Dann nimmt die Radfahrausbildung einen zentralen Raum ein, erst vorbereitend (1. und 2. Schuljahr), dann praktisch (3. und 4. Schuljahr). Die Radfahrausbildung gilt fast als Synonym für schulische Verkehrserziehung. In den Jahrgangsstufen 1 und 4 sind etwa je 20 Stunden, in den Jahrgangsstufen 2 und 3 etwa je 10 Stunden im Jahr vorgesehen.

 

Die Radfahrausbildung

Bewegung - Wahrnehmung - Verständigung

 

Ziel ist es, die Schüler auf die Herausforderungen im wirklichen Leben vorzubereiten. Im Mittelpunkt modernen Unterrichts steht die gezielte Förderung von Grundkompetenzen. Übertragen auf die Verkehrserziehung in der Grundschule heißt das, die Bewegungs-, Wahrnehmungs- und Verständigungsfähigkeit von Kindern zu fördern. Die Schule führt die Mobilitätsbildung aus dem Kindergarten konsequent fort.

 

Verkehr ist Geschwindigkeit, rasches Reagieren auf Unvorhergesehenes, Austausch von Zeichen und Gesten. Verkehrssituationen fordern speziell Kinder mit allen Sinnen, setzen sie Mehrfachanforderungen aus, denen sie meist noch nicht gewachsen sind. Regelwissen allein hilft den kleinen Verkehrsteilnehmern wenig, wenn sie nicht fähig sind, angemessen zu reagieren und sich verständlich zu machen. Erst das reibungslose Zusammenspiel der drei Basiskompetenzen ist für Kinder eine Grundlage sicherer Verkehrsteilnahme. Je vorausschauender sie sich verhalten, umso weniger begeben sie sich in Gefahr. Zudem fällt es ihnen leichter, ihre eigenen Erfahrungen im Verkehr zu verarbeiten und Wertmaßstäbe für ein angemessenes Verhalten zu entwickeln.

 

 


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Gereimte Sicherheit - Verkehrserziehung 1958
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