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Bremsen, Fallen, Ausweichen: Inline-Skaten will gelernt sein. Zugleich setzt sicheres Skaten eine hohe Sozialkompetenz und rücksichtsvolles Verhalten voraus. Skate-Projekte in der Sekundarstufe I bieten vielfältige Möglichkeiten, Schüler zu motivieren und umfassend zu fördern.

 

Übung im Skate-Unterricht

Ein Freizeitspaß mit Risiken

 

Besonders beliebt sind Inliner bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Der Reiz des Skatens liegt in den fast schwerelosen Bewegungen bei hoher Geschwindigkeit. Leider geht von diesem Vergnügen auch eine nicht zu unterschätzende Gefahr aus. Jährlich verletzen sich ca. 60.000 Skater so schwer, dass sie einen Arzt aufsuchen müssen, die Dunkelziffer liegt weit höher. Mangelnde Akzeptanz von Schutzkleidung erhöht das Risiko zusätzlich. Besonders gefährlich sind Unfälle unter Beteiligung von Autos. Rund zwei Drittel von ihnen geschehen auf der Fahrbahn, meist beim Überqueren.

 

Skaten als Teil umfassender Mobilitätsbildung

 

Aus der Sicht schulischer Verkehrserziehung ist Inline-Skaten ein vielschichtiges Thema. Der fahrpraktische Bereich ist bei Schülern am beliebtesten. Je nach Bundesland wird mit dem Skaten bereits in der Grundschule begonnen, der Schwerpunkt liegt aber in der Sekundarstufe I. Erst nach dem Schulwechsel sind Schüler aus entwicklungspsychologischer Sicht als Skater fit für den Straßenverkehr.

 

Mobilitätsbildung darf sich aber nicht in der Vermittlung von Fahr-, Brems- und Falltechniken erschöpfen. Das Wissen um die richtige Schutzausrüstung und das passende Equipment gehören ebenso dazu wie das Behandeln von altersspezifischem Risikoverhalten oder Konflikten von Skatern mit anderen Verkehrsteilnehmern (speziell Fußgängern oder Radfahrern).

 

Projekttage eignen sich für Skate-Themen ebenso wie nachmittägliche Arbeitsgemeinschaften. Das sprunghaft wachsende Angebot an Ganztagsschulen eröffnet zusätzliche Möglichkeiten. Bei der Umsetzung der Projekte muss der durchführende Lehrer oder Leiter nicht unbedingt selbst ein guter Skater sein. Oft ist ein Sportlehrer der richtige Ansprechpartner für die fahrpraktischen Übungen. Bei kaum einem anderen Thema besteht eine so enge Verbindung von Sport und Verkehrserziehung, da die Sportart Skaten nicht auf dem Sportplatz, sondern in der Verkehrswirklichkeit betrieben wird.

 

Skater

Mögliche Themen im Unterricht

 

Im praktischen Bereich:

 

  • Fahrfertigkeit,
  • Bremstechniken,
  • Falltechniken.

 

Fahrvorbereitung und spezifische Gefahren für Inliner:

 

  • Schutzkleidung und -ausrüstung,
  • spezifische Gefahren für Skater (Gefällestrecken, Fahrbahnverschmutzung durch Öl, Sand oder Laub, marginale Erhöhungen auf der Fahrbahn, Kanaldeckel, Metallgitter, Schlaglöcher),
  • das Fahren in Gruppen.

 

Jugendliche Inline-Skater als Verkehrsteilnehmer:

 

  • Konflikte mit anderen Verkehrsteilnehmern (vor allem Fußgängern und Radfahrern),
  • jugendspezifisches Risikoverhalten (beim Skaten und im Allgemeinen),
  • geschlechterspezifisches Verhalten.

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Lehrerhandbuch Skate & Roll

Das Handbuch für Inline-Skaten in der Unterricht in der Sek. I. Das Spektrum reicht von Fragen des Skatens bei Jugendlichen bis zu konkreten Hilfen für die Praxis - von Fahrtechnik über die Schutzausrüstung bis zu Hinweisen zum Fahren in Gruppen.

 

Weitere Infos im Shop.