Obwohl sie laut der letzten bekannten Untersuchung lediglich 8,8 Prozent der Pkw-
Fahrleistungen erbringen, sind die 18- bis 24-Jährigen fast bei jedem fünften Pkw-Unfall mit Personenschaden Hauptverursacher (21,4 %).
Entwarnung gibt es dennoch nicht. Jungen Fahrern mangelt es an Fahrpraxis und oft an Gefahrenbewusstsein. So schätzen sie häufiger als ältere Fahrer Situationen falsch ein, fahren zu schnell, halten zu wenig Abstand oder missachten die Vorfahrt.
Durch Maßnahmen, wie das seit Jahresbeginn 2011 eingeführte bundesweite „Begleitete Fahren ab 17 Jahren (BF 17)“, kann, wie sich im Modellversuch gezeigt hat, das überproportional hohe Unfallrisiko junger Fahrer deutlich gemildert werden, wenn zuvor kontrolliert Fahrpraxis gesammelt wurde.