SHOP / KONTAKT / SITEMAP / LINKS / IMPRESSUM
StartseiteAktuellKindergartenSicher zur SchuleGrundschuleLehrerhandbuchRadschulweg 5./6. Kl.SekundarstufeGanztagVerkehrswachtenWir & unsere PartnerKontakt

Shop

Die Zahl der Kinder, die auf dem Schulweg schwer verletzt oder getötet werden, ist seit Jahren rückläufig. Dennoch verunglücken jährlich immer noch zu viele Grundschüler zwischen der elterlichen Wohnung und der Schule: als Fußgänger, Radfahrer und als Mitfahrer im PKW.

 

Schülerinnen zwischen parkenden Autos

Die Unfallursachen sind vielfältig. Sie sind zum Teil auf objektive Gegebenheiten zurückzuführen, die nur längerfristig beeinflusst werden können, zum Teil auch auf krasses Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer. Genannt seien:

 

  • Unübersichtliche Kreuzungen oder Übergänge
  • Stark befahrene Straßen
  • Einmündungen und Einfahrten
  • Parkende Autos, die die Gehwege blockieren und die Sicht verstellen
  • Baustellenbereiche
  • Fehlende Sicherungsmaßnahmen wie Mittelinseln oder Fußgängerampeln
  • Defekte Verkehrsampeln
  • Regelungen, die Kinder teilweise überfordern oder irreführen wie Kreisverkehr, grüner Pfeil oder Zebrastreifen
  • Schlechte Sichtverhältnisse durch Dunkelheit, Regen oder Schnee
  • Rücksichtsloses Verhalten mancher Verkehrsteilnehmer
  • Massive Geschwindigkeitsüberschreitungen
  • Mangelnde Sicherung im elterlichen Auto

Daneben spielen natürlich auch die altersgebundenen Fähigkeiten von Kindern eine Rolle:

 

  • Bei Verkehrssituationen mit Mehrfachanforderungen sind Grundschüler rasch überfordert.
  • Kinder sehen und hören anders, schätzen daher viele Situationen falsch ein.
  • Sie lassen sich rasch ablenken, reagieren spontan und impulsiv.
  • Sie verhalten sich in der Gruppe anders, als wenn sie einen Weg alleine gehen.

 

Wie gefährlich ist der Schulweg?

 

Jedes auf dem Schulweg verletzte Kind ist eines zuviel. Allerdings sind Grundschüler nachmittags, beim Spielen oder Radfahren in der Nähe der heimischen Wohnung, wesentlich gefährdeter als auf dem Weg zur Schule.

 

Beim Spielen sind sie ausgelassener, lassen sich schneller ablenken, geraten im Eifer des Gefechts öfter auf die Fahrbahn, ohne nach links und rechts zu schauen. Auch setzt der abendliche Berufsverkehr ein, auf dem gestresste Erwachsene möglichst rasch nach Hause wollen.

 


Druckversion


Ab wann darf ein Kind mit dem Fahrrad zur Schule? Die Frage sorgt seit jeher für Diskussionsstoff. Aus verkehrspädagogischer Sicht kann man nur raten, Grundschulkinder nicht mit dem Rad zum Unterricht fahren zu lassen. [mehr...]

 

Schulweglexikon

Ein Nachschlagewerk zu allen Fragen des Schul- und Kindergartenwegs.

 

Von ausgewiesenen Fachleuten verfasst, bietet es umfassende Artikel zu sämtlichen schulwegrelevanten Themenfeldern - von A wie Akzeptanz bis Z wie Zuständigkeiten. [Download]