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Unstrittig ist, dass Kinder, die sich wenig bewegen, im Straßenverkehr gefährdeter sind als andere. Die folgenden 10 Thesen erklären den Zusammenhang zwischen Bewegungssicherheit und Unfallgefährdung.

 


Bewegungstipps

1. Die Lebenswelt unserer Kinder hat sich verändert. Mädchen und Jungen wachsen heute in einer bewegungsarmen Welt auf, in der durch Computerspiele, Fernsehen und den Straßenverkehr Bewegungsräume beschnitten werden.

 

2. Die Lebensumstände der Kinder haben sich verändert. Heute sind "1-Kind-Familien" sowie Familien mit einem allein erziehenden Elternteil zum Normalfall geworden. Das Durchschnittsalter, in dem Eltern ihr erstes Kind bekommen, hat sich nach hinten verlagert.

 

3. Dadurch haben sich Erziehungsziele und -stile verändert. Kinder wachsen häufiger gemeinsam mit Erwachsenen und weniger zusammen mit Gleichaltrigen auf, ihre kindlichen Frei- und Bewegungsräume werden oft gerade aus Sorge um die Sicherheit eingeschränkt.

 

4. Stärkere Individualisierung und auch schon in jungen Jahren spürbarer stärkerer "Konkurrenzdruck" haben oft eine einseitige geistig-intellektuelle Förderung zur Folge. Die Notwendigkeit von Bewegungsförderung wird seltener gesehen, auch wenn die Diskussionen in den letzten Jahren und Monaten das Thema wieder mehr ins öffentliche Interesse gerückt haben.

 

5. Kids leben heute schon stark nach einem Zeitplan und haben einen "Terminkalender". Freiräume - auch zeitliche - für ungezielte Bewegungsspiele sind seltener geworden.

 

6. Mütter und Väter leben spielorientierte Freizeit oft nicht mehr vor. Der Stellenwert des gemeinsamen Spiels scheint gesunken zu sein.

 

7. Parallel zu diesen Entwicklungen sind die Anforderungen an die Bewältigung von Straßenverkehrssituationen zu Fuß und mit dem Fahrrad gestiegen, der Verkehr hat allgemein - nicht nur in den Städten - enorm zugenommen.

 

8. Die Entwicklung der Wahrnehmung und der Bewegungssicherheit von Kindern erfolgt zunehmend zeitverzögert und geht zurück, was zahlreiche wissenschaftliche Studien und Befunde aus dem Sport bestätigen.

 

9. In Situationen mit Bewegungsanforderungen - nicht nur im Straßenverkehr - tritt leichter eine Überforderung der Kinder ein, die zu Unfällen führen kann.

 

10. In komplizierten Anforderungssituationen, in denen Kinder mehrere Dinge gleichzeitig wahrnehmen und bewältigen müssen - wie etwa beim Radfahren -, ist die Unfallgefährdung der Kinder nochmals erhöht.

 


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