Was Ihr Kind sonst noch können muss!
- Auf Gehwegen muss es auf der von der Fahrbahn abgewandten Seite gehen.
- Es darf nie aus einer Parklücke, hinter Baustellen oder Bäumen direkt auf die Straße laufen. Es muss immer erst am Bordstein stoppen und schauen.
- Es muss gerade über die Straße gehen, nicht quer.
- Es muss zügig über die Straße gehen, soll aber nicht laufen (Stolpergefahr).
Beim Überqueren der Straße muss es den Verkehr im Auge behalten. - Schaltet die Ampel von "Grün" auf "Rot", während Ihr Kind über die Fahrbahn geht, soll es weitergehen und nicht umkehren.
- Kommt ein Auto, während es die Straße überquert, darf es nicht zurücklaufen, sondern muss aufpassen, Blickkontakt mit dem Fahrer suchen und wenn möglich weitergehen!
- Plötzlich aus Ein- und Ausfahrten kommende Fahrzeuge gefährden Fußgänger.
Unverhofft kommt … manchmal
Manchmal passiert etwas Unvorhergesehenes. Besprechen Sie mit Ihrem Kind solche Situationen:
- Was tun bei einer defekten Ampel?
- Wie verhalte ich mich an einer Baustelle?
- Was mache ich, wenn der Gehweg komplett zugeparkt ist?
- Wie reagiere ich, wenn mir ein freilaufender Hund entgegenkommt?
- usw.
Kinder verhalten sich anders als Erwachsene
Schrittweise können Sie Ihr Kind alleine gehen lassen. Anfänglich sollten Sie es noch beobachten. Das ist kein Misstrauen, sondern hilft, unnötige Gefahren zu vermeiden.
Vergessen sie nicht: Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Überschätzen Sie ihre Fähigkeiten nicht! Sie sind oft weniger vorsichtig und umsichtig, als Sie glauben. Vieles, was uns Erwachsenen selbstverständlich ist, überfordert Fünf- bis Sechsjährige.
Kinder reagieren spontan auf Reize. Eine Katze auf dem Gehweg fesselt ihre ganze Aufmerksamkeit. Sie beobachten die Katze, sehen plötzlich einen Wagen aus einer Einfahrt kommen, hören lautes Hupen. Erstklässler sind dann überfordert!