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Um Gefahren zu vermeiden, muss man im Straßenverkehr vorausschauend handeln. Für Kinder ist dies äußerst schwierig. Im Kindergartenalter sind sie sich der meisten Gefahren gar nicht bewusst.

 

Wie Kinder Gefahren wahrnehmen

Drei Stufen des Gefahrenbewusstseins

 

Erst spät entwickeln Kinder ein Bewusstsein für Gefahren im Verkehr. Bis weit ins Kindergartenalter ist es überhaupt nicht vorhanden. Ein erstes Gefahrenempfinden stellt sich erst mit 5 oder 6 Jahren ein. Man unterscheidet drei Phasen.

 

  • Akutes Gefahrenbewusstsein: Mit ungefähr 6 Jahren verfügen Kinder über ein akutes Gefahrenbewusstsein. Sie erkennen eine gefährliche Situation aber erst, wenn sie eingetreten ist. Zeit zum Handeln bleibt kaum mehr.
  • Vorausschauendes Gefahrenbewusstsein: In der zweiten Phase, die ca. mit 8 Jahren einsetzt, erkennt ein Kind eine Gefahr bereits im Vorfeld. Es beginnt, sich die weitere Entwicklung einer Situation vorzustellen und kann noch Einfluss auf das Geschehen nehmen.
  • Vorbeugendes Gefahrenbewusstsein: Vorbeugendes Gefahrenbewusstsein entwickeln Kinder in der Regel erst mit 9 oder 10 Jahren. Dann können sie bewusst so handeln, dass mögliche Gefahren erst gar nicht eintreten.

Wann kann ein Kind am Verkehr teilnehmen?

 

Um einigermaßen sicher am Verkehr teilzunehmen, muss ein Kind die zweite Stufe erreicht haben. Dies gilt besonders für Radfahrer. Kindergartenkinder sollten grundsätzlich nicht unbeaufsichtigt auf die Straße. Sie allein loszuschicken ist leichtsinnig, denn sie sind Gefahren hilflos ausgeliefert.

 

Früh üben lohnt sich!

 

Beginnen Sie schon im Kindergarten, Ihr Kind auf den Straßenverkehr vorzubereiten. Machen Sie es auf Gefahren aufmerksam. Erklären sie ihm, worauf es beim Überqueren einer Straße achten muss. Üben sie praktisch, wie es geht. Da Kinder neugierig sind, stellen sie auch selbst viele Fragen. So lernen sie im Alltag, auf viele Dinge zu achten.

 

Aber Vorsicht! Kinder verbinden Gefahren immer mit konkreten Orten. Für sie ist "die Kreuzung hinter dem Supermarkt" gefährlich. Sie wissen, wo auf "ihrem Weg zum Kindergarten" ein grüner Pfeil ist und worauf sie achten sollen. Dieses Wissen können sie aber nicht auf andere Situationen übertragen. Ändert sich die Umgebung, verlieren sie die Übersicht.

 

Jedes Verkehrsmittel ist anders

 

Ab der Stufe des vorausschauenden Gefahrenbewusstseins spielen zunehmend auch Erfahrungen eine Rolle. Ein Kind muss lernen, dass unterschiedliche Verkehrsmittel spezifische Gefahren mit sich bringen. Seine Erfahrungen als Fußgänger nutzen ihm auf einem schnellen Fahrrad nur wenig.

 


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