Handgelenkschoner
Sie schützen Hände und Handgelenke vor Schrammen, Verstauchungen oder gar Brüchen. Jeder Skater muss natürlich lernen, richtig "hinzufallen", denn die besten Schoner nützen nichts, wenn ein Sturz zuerst mit den Händen abgefangen wird. Außerdem sollte nach jedem Fall oder Sturz der Sitz der Schoner geprüft werden.
Ellenbogenschoner
Ellenbogenschoner ähneln im Aufbau den Knieschonern und haben wie diese eine Kappe aus Hartplastik, ein Polster aus Schaumstoff, einen Strumpf und in der Regel zwei Klettverschlüsse. Wer den Strumpf nicht benutzt und nur die Klettverschlüsse um seinen Arm bindet, geht ein Risiko ein. Bei einem Aufprall können sie sich öffnen oder verrutschen und so ihre Schutzwirkung verlieren.
Käufer sollten darauf achten, dass sämtliche Protektoren mit der europäischen Norm DIN EN 14120 sowie dem CE-Zeichen gekennzeichnet sind.
Helm
Der Helm ist beim Rückwärtsfallen der einzige Schutz für den Kopf. Er muss richtig eingestellt sein und fest sitzen. Neben den speziellen Skater-Helmen in "Rundform" können auch runde Fahrradhelme verwendet werden - jedoch nicht Helme mit Tropfenform. Bei einem Sturz nach hinten würde der Kopf zu früh abgefangen, wodurch der Halswirbel unnötig stark belastet wird. In Inline-Skating-Hallen mit einer Half-Pipe besteht übrigens Helmpflicht.
Achten Sie beim Kauf eines Helms auf die Kennzeichnung mit der europäischen Norm DIN EN 1078.
Sichtbarkeit
Beleuchtungsvorschriften für Skater gibt es nicht. Dennoch sind bei Dunkelheit oder Nebel Reflektoren, Reflexstreifen auf der Kleidung oder Blinklichter zu empfehlen. Je früher ein Inliner von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen wird, umso besser. Tagsüber sind bunt gekleidete Skater besser zu sehen als farblose Roller.