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Ein Sturz setzt dem Spaß schnell ein Ende - bei Könnern ebenso wie bei Anfängern. Um Stürze unverletzt zu überstehen, brauchten Skater eine gute und vollständige Schutzausrüstung: einen Helm und Schoner für Knie, Handgelenke und Ellenbogen.

Die Ausrüstung im Überblick

Am Anfang steht die Schutzkleidung. Besonders oft kommt es bei Unfällen zu Verletzungen am Handgelenk, gefolgt von Unterarm- und Ellenbogenverletzungen. Ein Helm sowie Schoner für Knie, Handgelenke und Ellbogen sind ein effektiver Schutz gegen Unfallfolgen. Leider ist die Akzeptanz besonders bei Jugendlichen nicht sehr hoch. Ein kompletter Schutz ist eher die Ausnahme als die Regel. Tausende von Skatern könnten mit der richtigen Ausrüstung Stürze unverletzt überstehen.

Knieschoner fangen beim Sturz die meiste Energie ab. Sie müssen perfekt sitzen, ohne abzuschnüren. Damit sie nicht wegrutschen, werden sie mit einem Strumpf über das Bein gezogen - Klettverschlüsse allein reichen nicht aus. Bei geschicktem Fallen auf die Knie wird die Aufprallenergie in eine Vorwärts-Rutschbewegung umgeleitet.

Handgelenkschoner schützen Hände und Handgelenke vor Schrammen, Verstauchungen und Brüchen. Die besten Schoner nützen aber nichts, wenn ein Sturz zuerst mit den Händen abgefangen wird. Kinder müssen lernen, richtig hinzufallen. Außerdem müssen sie nach jedem Fall oder Sturz den Sitz der Schoner prüfen.

Ellenbogenschoner ähneln im Aufbau den Knieschonern und haben wie diese eine Kappe aus Hartplastik, ein Polster aus Schaumstoff, einen Strumpf und in der Regel zwei Klettverschlüsse. Wer den Strumpf nicht benutzt und nur die Klettverschlüsse um seinen Arm bindet, geht ein Risiko ein. Bei einem Aufprall können sie sich öffnen oder verrutschen und ihre Schutzwirkung verlieren.

Sämtliche Protektoren sollten mit der europäischen Norm DIN EN 14120 sowie dem CE-Zeichen gekennzeichnet sind.

Der Helm ist beim Rückwärtsfallen der einzige Schutz für den Kopf. Er muss richtig eingestellt sein und fest sitzen. Neben speziellen Skater-Helmen in "Rundform" können auch runde Fahrradhelme verwendet werden -  jedoch nicht Helme mit Tropfenform. Bei einem Sturz nach hinten würde der Kopf zu früh abgefangen, wodurch der Halswirbel unnötig stark belastet wird. In Inline-Skating-Hallen mit einer Half-Pipe besteht Helmpflicht.

Achten Sie beim Kauf eines Helms auf die Kennzeichnung mit der europäischen Norm DIN EN 1078.


Inline-Skates müssen passen! Wichtig sind Haltbarkeit und Stabilität der Skates und der Verschlüsse und die Qualität des Bremsblocks. Viele "Billig-Skates" haben minderwertige Qualität und sind gefährlich für den Skater.

Sichtbarkeit

Beleuchtungsvorschriften für Skater gibt es nicht. Dennoch sind bei Dunkelheit oder Nebel Reflektoren, Reflexstreifen auf der Kleidung oder Blinklichter zu empfehlen. Je früher Inliner von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen werden, umso besser. Tagsüber sind bunt gekleidete Skater weithin sichtbar.

 

 


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