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Wieder im Trend. Der gute alte Tretroller mit breiten Ballonreifen weist für Kinder im Vorschulalter gegenüber dem Fahrrad viele Vorteile auf. Kindergärten eignen sich bestens zum Einsatz von Rollern.

 

Roller fahren bereitet auf Rad fahren vor.

Noch vor 30 Jahren war der Roller ein beliebtes, weit verbreitetes Kinderfahrzeug. Zwischenzeitlich verschwand er mehr und mehr aus dem Straßenbild. Der Zeitpunkt, zu dem Kinder beginnen Fahrrad zu fahren, hat sich immer mehr nach vorne verlegt. Die meisten Vierjährigen besitzen heute bereits ein Fahrrad. Den Anforderungen des Straßenverkehrs sind sie indes noch nicht gewachsen. Auch motorisch tun sich viele Kinder noch schwer. Stützräder erweisen sich nur vordergründig als Hilfe. Wesentlich beim Radfahren ist das Ausbalancieren des eigenen Gleichgewichts - und dies lernt ein Kind mit Stützrädern nicht.

 

Immerhin - eine Trendwende zeichnet sich ab. Der Roller ist wieder häufiger zu sehen. Aus entwicklungspsychologischer und motorischer Sicht spricht bei Vorschulkindern mehr für den Roller als für das Fahrrad. Und alle Kompetenzen, die Kinder beim Rollerfahren erwerben, sind ihnen später beim Radfahren von Nutzen.

 

Auch für den Roller gilt: Kinder dürfen nicht auf der Straße fahren.

 

Die Vorteile des Rollerfahrens

 

  • Es fordert Kinder mit allen Sinnen.
  • Rollerfahren trainiert alle motorischen Fertigkeiten, besonders die Bewegungs- und Gleichgewichtskoordination.
  • Es vermittelt ein Gefühl für Beschleunigung und Geschwindigkeit.
  • Kinder lernen, bei selbsterzeugter Bewegung ihre Umgebung wahrzunehmen.
  • Der Roller eignet sich ideal für Übungen - vom Kurven fahren bis zum "sich Umschauen beim Fahren".
  • Schließlich: Rollerfahren macht Kindern Spaß!

Natürlich treffen diese Vorzüge auch auf das Fahrrad zu. Dennoch erweist sich der Roller dem "Drahtesel" bei jüngeren Kindern aus mehreren Gründen als überlegen.

 

Roller und Fahrrad - Ein Vergleich

 

  • Der Roller ist weniger unfallträchtig als das Fahrrad.
  • Die Verletzungsgefahr ist beim Roller deutlich geringer.
  • Bei einem Sturz ist der Abstand zum Boden kleiner, auch können Kinder einen Sturz leichter abfangen.
  • Es ist einfacher, den Roller loszulassen und abzuspringen.
  • Das Risiko, beim Sturz mit dem Fuß in die Speichen zu geraten, besteht nicht.
  • Das Auslaufen und Bremsen mit dem Roller ist leichter als das Abbremsen mit dem Fahrrad.
  • Der Roller mit seinen breiten, robusten Reifen ist stabiler, Unebenheiten auf der Fahrbahn wirken sich weniger aus.
  • Der Roller ist kompakter, es gibt weniger Stellen, an denen sich ein Kind bei einer ausgiebigen Erforschung seines Fahrzeugs/Spielzeugs verletzten oder quetschen könnte (beim Fahrrad: Kette, Gepäckträger usw.).

Der Roller im Kindergarten

 

Für Kindergärten lohnt die Anschaffung von Rollern in jedem Fall. Falls mehrere Fahrzeuge angeschafft werden, sollte man verschiedenen Rollertypen den Vorzug geben. Denn jeder Roller ist anders - bietet entsprechend Abwechslung und fördert unterschiedliche motorische Aspekte. Das Angebotsspektrum ist breit, vom Holzroller über den klassischen Metallroller mit Gummireifen bis hin zu Wipprollern oder Laufrädern. Achten Sie auf die Qualität, im Kindergarten und anderen pädagogischen Einrichtungen müssen die Fahrzeuge große Belastungen aushalten.

 

Wenn es die äußeren Gegebenheiten erlauben, lassen sich mit dem Roller viele interessante Projekte und Spiele realisieren.

 

  • Mit einigen Hindernissen, Kurven, Toren o.ä. kann man einen "Rollerparcour" aufbauen.
  • Einen "Rollerpass" macht jedes Kind gerne.

 

Der Artikel greift teilweise zurück auf: Lensing-Conrady, Rudolf/Neumann-Opitz, Nicola: Vom Roller zum Fahrrad, Verkehrswachtforum Heft 6, Meckenheim 22001

 


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