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Wieder im Trend. Der gute alte Tretroller weist für Kinder gegenüber dem Fahrrad viele Vorteile auf. Roller eignen sich bestens zur Förderung der motorischen Fähigkeiten von Kindern in den Eingangsklassen der Grundschule.

 

Spaß auf zwei Rädern

Einst war der Roller ein beliebtes, weit verbreitetes Kinderfahrzeug. Zwischenzeitlich verschwand er mehr und mehr aus dem Straßenbild. Der Zeitpunkt, zu dem Kinder beginnen Fahrrad zu fahren, hat sich immer mehr nach vorne verlegt. In den letzten Jahren feiert er fast eine kleine Renaissance. Der Roller ist wieder häufiger zu sehen.

 

Und angesichts zunehmender motorischer Schwierigkeiten vieler Kinder ist er auch aus pädagogischen Gründen als Vorbereitung auf das Radfahren zu empfehlen. Alle Kompetenzen, die Kinder beim Rollerfahren erwerben, sind ihnen später beim Radfahren von Nutzen. Wesentlich beim Radfahren ist das Ausbalancieren des eigenen Gleichgewichts - dies kann ein Kind auf dem Roller wunderbar üben. Auf Stützrädern funktioniert dies nicht.

 

Auch für den Roller gilt: Kinder dürfen nicht auf der Straße fahren.

 

Die Vorteile des Rollerfahrens

 

  • Es fordert Kinder mit allen Sinnen.
  • Rollerfahren trainiert alle motorischen Fertigkeiten, besonders die Bewegungs- und Gleichgewichtskoordination.
  • Es vermittelt ein Gefühl für Beschleunigung und Geschwindigkeit.
  • Kinder lernen, bei selbsterzeugter Bewegung ihre Umgebung wahrzunehmen.
  • Der Roller eignet sich ideal für Übungen - vom Kurven fahren bis zum "sich Umschauen beim Fahren".
  • Schließlich: Rollerfahren macht Kindern Spaß!

Natürlich treffen diese Vorzüge auch auf das Fahrrad zu. Dennoch erweist sich der Roller dem "Drahtesel" bei jüngeren und/oder motorisch schwächeren Kindern aus mehreren Gründen als überlegen.

 

Roller und Fahrrad - Ein Vergleich

 

  • Der Roller ist weniger unfallträchtig als das Fahrrad.
  • Die Verletzungsgefahr ist beim Roller deutlich geringer.
  • Bei einem Sturz ist der Abstand zum Boden kleiner, auch können Kinder einen Sturz leichter abfangen.
  • Es ist einfacher, den Roller loszulassen und abzuspringen.
  • Das Risiko, beim Sturz mit dem Fuß in die Speichen zu geraten, besteht nicht.
  • Das Auslaufen und Bremsen mit dem Roller ist leichter als das Abbremsen mit dem Fahrrad.
  • Der Roller mit seinen breiten, robusten Reifen ist stabiler, Unebenheiten auf der Fahrbahn wirken sich weniger aus.
  • Der Roller ist kompakter, es gibt weniger Stellen, an denen sich ein Kind bei einer ausgiebigen Erforschung seines Fahrzeugs/Spielzeugs verletzen oder quetschen könnte (beim Fahrrad: Kette, Gepäckträger usw.).

Der Roller in der Grundschule

 

Roller bieten im Rahmen von motorischen Trainings viele Möglichkeiten. Achten Sie beim Kauf auf die Qualität, beim täglichen Gebrauch müssen die Fahrzeuge große Belastungen aushalten.

 

Wenn es die äußeren Gegebenheiten erlauben, lassen sich mit dem Roller viele interessante Projekte und Spiele realisieren.

 

  • Mit einigen Hindernissen, Kurven, Toren o.Ä. kann man einen "Rollerparcours" aufbauen.
  • Einen "Rollerpass" macht jedes Kind gerne.

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Roller eignen sich ideal zur motorischen Förderung in den Eingangsklassen. Weitere Informationen im Shop.