SHOP / KONTAKT / SITEMAP / LINKS / IMPRESSUM
StartseiteAktuellKindergartenSicher zur SchuleGrundschuleLehrerhandbuchRadschulweg 5./6. Kl.SekundarstufeGanztagVerkehrswachtenWir & unsere PartnerKontakt

Shop

Rad fahren ist "in". Kein anderes Verkehrsmittel ist bei Jugendlichen so beliebt und verbreitet. Mit dem Rad gelangen sie rasch und zuverlässig ans Ziel, es ist umweltfreundlich, relativ preiswert und trägt zur Fitness und Gesundheit bei. Jugendliche Mobilität ist ohne Fahrrad nicht denkbar.

 

Klingel

Kein anderes verkehrserzieherisches Thema bietet folglich in den Klassen 5 bis 10 so viele Anknüpfungspunkte für schulische Aktivitäten wie das Fahrrad. Neben der Behandlung im Unterricht ergeben sich vielfältige Möglichkeiten für interessante Projekttage und -wochen, freiwillige Arbeitsgemeinschaften oder für zusätzliche Angebote in Ganztagsschulen.

 

Fahrradunfälle im Jugendalter

 

Die Behandlung des Themas hat einen ernsten Hintergrund. Für Jugendliche ab dem 10. Lebensjahr ist Radfahren Unfallursache Nummer 1 im Straßenverkehr. So paradox es klingen mag, nach bestandener Radfahrprüfung steigen die Unfälle sprunghaft an. 2010 waren laut Statistischem Bundesamt 46 % aller im Verkehr schwerer verletzten Kinder zwischen 10 und 15 Jahren mit dem Rad unterwegs.

 

Das hohe Unfallrisiko ist teilweise auf noch vorhandene entwicklungsbedingte Defizite der Heranwachsenden zurückzuführen. Auch spielt einer Rolle, dass sie nun öfter unterwegs sind und längere Strecken zurücklegen. Hauptunfallursache ist jedoch das altersbedingte Risikoverhalten der jungen Radler. Das Fahrrad dient in ihren Augen als Statussymbol. Je riskanter man fährt, umso mehr wird man im Freundeskreis bewundert. Helmtragen ist verpönt.

 

Am Beispiel Radfahren lässt sich auch exemplarisch die Genderproblematik aufzeigen, das heißt die Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Rund zwei Drittel der Unfallopfer sind Jungen. Sie sind meist öfter und länger unterwegs, verfügen über leistungsfähigere und schnellere Räder als Mädchen, fahren aggressiver und tasten sich eher an ihre Grenzen heran. Aber auch die Einstellungen zum Radfahren divergieren. Mädchen betonen stärker die Umweltfreundlichkeit des Fahrrades, Jungen haben vor allem Spaß an der Geschwindigkeit.

 

Umfassende Mobilitätserziehung

 

Das Ziel der schulischen Beschäftigung mit dem Radfahren ist die längerfristige Einwirkung auf die Einstellung und das Verkehrsverhalten der Jugendlichen. Damit geht sie weit über den Rahmen traditioneller Sicherheitserziehung hinaus und schließt auch umwelt-, gesundheits-, sozial- und gesellschaftspolitische Fragen mit ein. Handlungsorientierte Vorgehensweisen, die die Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler aufgreifen, erweisen sich als pädagogisch sinnvoll. Besonders Jugendliche empfinden Regeln leicht als Bevormundung. Entwickeln sie Einsichten und Normen selbst, besitzen diese hingegen hohe Glaubwürdigkeit und Akzeptanz für das eigene Handeln.

 

Einige Beispiele für Projektinhalte:

 

  • Wie verhalten sich Jugendliche als Verkehrsteilnehmer?
  • Unterschiedliche Einstellungen und Verhaltensweisen der Geschlechter (Gender).
  • Wie fahrradfreundlich ist unsere Stadt / Region?
  • Wir planen eine Fahrradtour.
  • Mobilität und Lebensqualität: Wie mobil macht uns der Verkehr?
  • Mobilität und Verkehrsmittelwahl.
  • Die Fahrradwerkstatt.
  • Fahrrad und Umwelt.
  • Radfahrer und andere Verkehrsteilnehmer.

Druckversion


Logo FahrRad ... aber sicher!

Fahrrad fahren hält fit und macht Spaß. Gerade Heranwachsende nach dem Schulwechsel sind besondern Gefahren ausgesetzt. Im Rahmen des Programms "FahrRad, … aber sicher!", informieren die Verkehrswachten über die Gefahren, denen Radfahrer ausgesetzt sind. Fahrradchecks, Reaktionstests und praktische Demonstrationen stehen im Mittelpunkt.  [mehr…]