Finanziert wird die Bekleidung von der deutschen Automobilindustrie. "Durch das Sponsoring des VDA ist sichergestellt, dass den engagierten Helfern vor Ort keine Kosten für ihre ehrenamtliche Arbeit entstehen, zum Beispiel für ihre Ausbildung oder Dienstkleidung", erläuterte Bodewig. Die DVW nutze die Zuwendungen des VDA, um Ausbildungs- und Prüfungsmaterialien zur Verfügung zu stellen, die Schülerlotsen einzukleiden und die jährlichen Landeswettbewerbe und den Bundeswettbewerb zu finanzieren, an dem die besten Schülerlotsen der Länder miteinander wetteifern.
Mehr Sicherheit durch moderne Technik
"Trotz erheblich gestiegener Fahrleistung und höherem Fahrzeugbestand ist die Zahl der Verkehrsunfallbilanz auf dem niedrigsten Stand seit 1953", erklärte Bodewig. Auch die Zahl der Verkehrstoten erreichte 2007 mit 4.949 den niedrigsten Stand und ist 2008 erneut um voraussichtlich 7 % zurückgegangen. "Die deutschen Fahrzeughersteller und Zulieferer haben zu diesem erfreulichen Trend mit immer intelligenteren Sicherheitssystemen entscheidend beigetragen", hob der VDA-Präsident hervor. "Was einst mit passiven Sicherheitselementen wie Gurt, Airbag oder energieabsorbierenden Frontpartien begann, findet heute seine Weiterentwicklung in aktiven Systemen wie dem Anti-Blockier-System ABS, dem Elektronischen Stabilitätsprogramm ESP und dem Bremsassistenten BAS, die helfen, Unfälle gar nicht erst geschehen zu lassen oder deren Schwere zumindest zu verringern."
Die deutsche Automobilindustrie sei auch bei der Fußgängererkennung mittels Sensoren weltweit führend, so Wissmann weiter. Auch die Nutzfahrzeugindustrie entwickele erfolgreich Sensor-Systeme, die den Gefahrenbereich überwachen und den Fahrer entsprechend warnen sollen. "Damit wollen wir vor allem die Zahl der Abbiegeunfälle deutlich reduzieren und gerade Fahrradfahrer besser schützen." Weitere Beispiele für Fahrzeugtechnologie für mehr Sicherheit auf den Straßen seien innovative Leuchtsysteme oder auch Nachtsichtsysteme.
"Auch wenn wir heute stolz auf die niedrige Zahl der tödlichen verunglückten Personen im Straßenverkehr sind, sind wir uns bewusst, dass jeder Fall einer zu viel ist", so Bodewig. "Das ist uns Mahnung und Ansporn, noch mehr zu tun."