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Am Anfang steht Bewegung. Babys strampeln, robben, krabbeln, beginnen zu laufen. Bewegung ist lebenswichtig für die Kleinsten, denn sie lernen, indem sie sich bewegen, fühlen, tasten, greifen, ausprobieren. Ein Ball ist für sie erst ein Ball, wenn sie ihn in die Hand genommen haben.

 

Schrittweise die Welt erobern!

In den ersten anderthalb bis zwei Jahren stehen Fortbewegung und Greifen im Mittelpunkt der Entwicklung. In der Folgezeit werden diese Fähigkeiten schrittweise weiterentwickelt, differenziert und miteinander kombiniert.

 

Aus Laufen wird Rennen, Balancieren, Springen oder Hüpfen. Ein Kind lernt, gezielt zu greifen und seine Bewegungen zu koordinieren, es beginnt, sich an- und auszuziehen, bewusst zu fangen und zu werfen. Je komplizierter eine Bewegung ist, umso länger dauert es, bis ein Kind sie beherrscht. Dreijährige etwa können noch keine Schuhe binden.

 

In den ersten Lebensjahren besteht ein sehr enger Zusammenhang zwischen der Entwicklung der Bewegungsfähigkeit von Kindern und ihrer Intelligenz. Auch wenn dieser unmittelbare Zusammenhang im Lauf der Zeit abnimmt und nicht mehr die zentrale Rolle spielt wie im Kleinkindalter, so ist der Schritt hin zum rein rationalen Lernen und Verstehen noch weit.

 

Wissenschaftliche Untersuchungen haben nachgewiesen, dass Kinder, die bereits im Vorschulalter eine hohe Bewegungskompetenz besitzen, auch einen höheren Intelligenzquotienten aufweisen als Kinder mit geringeren motorischen Fähigkeiten. Das Bonmot "Toben macht schlau" trifft ins Schwarze. Bewegungssichere Kinder haben es auch leichter im Verkehr.

 

Die Bedeutung, die der Bewegung und der Entwicklung der motorischen Fähigkeiten im Kindergartenalter zukommt, kann also kaum überschätzt werden. Kinder zeigen in diesem Lebensabschnitt einen ungeheuren Bewegungsdrang, den jeder beobachten kann, der ein Kind längere Zeit hat still sitzen und dann losrennen sehen.

 

Die Möglichkeit, diesen Bewegungsdrang auszuleben, fehlt Kindern aber immer mehr. Die Bedingungen, unter denen sie aufwachsen, haben sich grundlegend verändert. Sie bewegen sich immer weniger, sitzen stattdessen zunehmend vor dem Fernseher oder am Computer.

 


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Kind mit Verkehrshütchen

Der Entwicklungspsychologe Jean Piaget erarbeitete aufgrund langjähriger Beschäftigung mit Kindern ein Modell der kognitiven Entwicklung im Kindesalter. Mehr über dieses Vierstufenmodell und was sie für die Verkehrserziehung bedeuten, finden Sie hier.