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Mit dem Mofa sind Jugendliche erstmals als motorisierte Verkehrsteilnehmer unterwegs. Nach bestandener Prüfung steht dem Fahrvergnügen nichts mehr im Weg. In noch höherem Maße als bisher tragen Heranwachsende auf dem Mofa aber auch Verantwortung.

 

Mofa fahren

Was darf man mit 15 fahren?

 

Das klassische Mofa mit großen Rädern, Pedalen, Kettenantrieb und seiner unverkennbaren Rahmenform ist nur eines der Gefährte, die man mit 15 fahren darf. Ursprünglich waren Mofas reine Fahrräder mit Hilfsmotor, daher der Name, der eine Abkürzung von Motorfahrrad ist.

 

Die äußere Form ist allerdings nicht ausschlaggebend. Viele Mofas sind inzwischen Motorroller, erkennbar an ihrem Rahmen mit Trittbrett und Beinschutz, kleinen Rädern und Riemenantrieb. Wichtig bei der Zuordnung in die Kategorie „Mofa“ ist die Bauart des Fahrzeugs. Es darf nur eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h aufweisen. Motorroller, die eigentlich Kleinkrafträder sind und erst ab 16 mit Führerschein gefahren werden dürfen, lassen sich beim Händler auf 25 km/h herunterdrosseln. Sie sind deshalb in doppelter Hinsicht attraktiv: Zum einen kann man nach einem Jahr die Drosselung wieder aufheben und braucht sich kein neues Fahrzeug anzuschaffen, zum anderen macht ein Roller auch optisch mehr her als ein Mofa.

 

Mofahelm

Schutzkleidung

 

Mofas haben keine Knautschzone. Deshalb ist es ratsam, sich nur mit entsprechender Schutzkleidung auf die Straße zu begeben. Schon für Mofafahrer besteht Helmpflicht. Am besten eignet sich ein gut sitzender Integralhelm (Vollvisierhelm), der zur besseren Sichtbarkeit möglichst auffällige Farben und Signalstreifen haben sollte. Selbstverständlich muss er der ECE-Norm entsprechen.

 

Boxershorts und Sandalen gehören an den Strand, nicht aufs Mofa. Um bei einem Sturz gut geschützt zu sein, bedarf es strapazierfähiger Kleidung: lange Hose, sowie festes Schuhwerk, sind empfehlenswert.  

 

Die notwendigen Papiere

 

Folgende Papiere müssen Mofafahrer bei sich haben, wenn sie losfahren:

 

  • Die Mofaprüfbescheinigung.
  • Die Betriebserlaubnis des Mofas/Mofarollers: Sie beinhaltet technische Daten zum Fahrzeug, die Fahrzeugidentifizierungsnummer sowie Name und Anschrift des Besitzers.
  • Den Versicherungsnachweis: Jeder Fahrzeughalter muss eine Haftpflichtversicherung abschließen. Neben dem Versicherungsnachweis bekommt man ein Versicherungskennzeichen, das hinten am Mofa angebracht wird. Zum 1. März jeden Jahres beginnt ein neues Versicherungsjahr. Damit erhält man jeweils ein neues Kennzeichen, das jährlich die Farbe wechselt.

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Testbogensatz

180 Fragen für den Testlauf. Ein Testbogensatz besteht aus neun Bogen mit je 20 Fragen. Zu beziehen sind die Testbogen als Klassensätze mit jeweils vier Testbogensätzen.

 

Weitere Infos im Shop.

 

Die offiziellen Prüfungsfragen zum Mofakurs sind grundsätzlich nur über den TÜV zu beziehen. Bitte wenden Sie sich im Bedarfsfall an Ihren örtlichen TÜV oder an den

 

TÜV-Rheinland GmbH

Am Grauen Stein

51105 Köln

Tel.: 0221 / 806 3466 od. 0221 / 806 3207