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Verkehrserziehung ist kein Fach wie jedes andere. Die Inhalte zeitgemäßer Mobilitätsbildung werden innerhalb vieler Fächer sowie im Rahmen fächerübergreifender Projekte oder AGs in den Schulalltag eingebunden. Dies beinhaltet Chancen und Risiken.

 

Titelbild des Kommentars zur KMK-Empfehlung zur Verkehrserziehung aus dem Jahr 1994

Im Rahmen des allgemeinen Erziehungsauftrages der Schule hat Verkehrserziehung einen festen Platz in Rahmenvorgaben, Richtlinien und Lehrplänen. Bereits 1972 wurde durch einen gemeinsamen Beschluss der Kultusminister Verkehrserziehung als eine fächerübergreifende Aufgabe definiert. Damit wurden Perspektiven aufgezeigt, die 22 Jahre später von der Kultusministerkonferenz (KMK) in einer neuen, bis heute gültigen Empfehlung konkretisiert und weiterentwickelt wurden.

 

In der Praxis war Verkehrserziehung zunächst fast ausschließlich Sicherheitserziehung. In der KMK-Empfehlung von 1994 wird sie in der Wechselwirkung zu Sicherheits-, Sozial-, Umwelt- und Gesundheitserziehung verstanden. Regelwissen und ein paar Orientierungshilfen für den Schilderwald stehen nicht im Mittelpunkt. Die Empfehlung unterstreicht vielmehr die Notwendigkeit der Vermittlung von Grundkompetenzen, die es Heranwachsenden erlauben, sich im Straßenverkehr - und nicht nur dort - sicher und selbstständig zu bewegen, ihn kritisch zu hinterfragen und selbst mit zu gestalten.

 

Die Straße wird nicht länger als abstraktes Rechtssystem gesehen - "Hier musst du halten, dort darfst du fahren" -, sondern als soziales Interaktionssystem. In Verkehrssituationen begegnen Menschen Menschen, müssen mit anderen und auf andere reagieren. Regeln sind zwar wichtig, reichen aber nicht aus, um sich im Verkehr adäquat verhalten zu können. Nicht zuletzt bei der Mobilitätsbildung mit jungen Fahrern zeigt sich, dass Regelkenntnis allein kaum eine Verhaltensänderung bewirkt.

 

Darüber hinaus gewinnen neue Aspekte an Bedeutung. Immer deutlicher erkennen wir die Grenzen individueller Mobilität, zu Stoßzeiten herrscht in vielen Städten Stillstand. Die Umweltbelastung durch den Straßenverkehr lässt sich nicht wegdiskutieren. Fragen nach einer intelligenten Verkehrsmittelwahl gehören ebenso in den Unterricht wie ökologische Belange.

 


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Originaltext KMK-Empfehlung

Den Text der Empfehlung der KMK zur Verkehrserziehung in der Schule aus dem Jahr 1994 finden Sie hier.

 

Kommentar zur KMK-Empfehlung

Den Kommentar zur Empfehlung der Kultusministerkonferenz vom Verkehrspädagogischen Ausschuss der Deutschen Verkehrswacht finden Sie hier.