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Im Kindergartenalter sind die meisten motorischen Fähigkeiten entwickelt, die Jungen und Mädchen als Fußgänger brauchen. Dennoch haben sie auf der Straße noch Schwierigkeiten.

 

Unterwegs auf kurzen Beinen
  • Aufgrund ihrer Körpergröße sehen sie weniger und werden später gesehen.
  • Sie stolpern noch häufig.
  • Sie haben Schwierigkeiten mit hohen Bordsteinen.
  • Sie machen kleinere Schritte, das Überqueren der Fahrbahn dauert länger.
  • Oft laufen sie deshalb über die Straße, können dabei aber nur geradeaus schauen und sehen nicht, was seitlich oder hinter ihm passiert.
  • Sie sind noch nicht in der Lage, Bewegungen spontan zu unterbrechen. Wenn ein Kind auf die Straße läuft, kann es oft nicht mehr rechtzeitig abstoppen. Erst im Verlauf der Grundschulzeit nimmt diese Fähigkeit zu.
  • Der natürliche Bewegungsdrang von Kindern führt immer wieder zu Gefahren. Besonders wenn sie längere Zeit gesessen haben, brauchen sie Bewegung - und rennen einfach los.
  • Jüngere Kinder geraten immer wieder in Situationen, denen sie zwar motorisch gewachsen sind, die sie aber aufgrund anderer Faktoren überfordern. Ein Beispiel: Sie klettern auf einen Baum und wissen nicht, wie sie heruntersteigen sollen. Auch im Verkehr kommt es leicht zu solchen Überforderungen, wenn ein Kind mehrere Dinge gleichzeitig registrieren und verarbeiten muss.
  • Jüngere Kinder lassen sich leicht ablenken von Dingen, die um sie herum passieren - und laufen los, wenn sie etwa einen Freund auf der anderen Straßenseite sehen.
Kinder am Zebrastreifen

Über die Straße gehen

 

Tipps zum sicheren Überqueren einer Straße

 

  • Beide Seiten der Straße müssen gut überschaubar sein. Falls die Sicht durch einen Zaun, eine Hecke oder eine Kurve eingeschränkt ist, muss das Kind den Standort wechseln.
  • An der Bordsteinkante stehen bleiben und mehrmals nach beiden Seiten schauen. (links- rechts - links)
  • Niemals aus einer Parklücke, hinter Baustellen oder Bäumen auf die Straße gehen.
  • Nie quer über die Straße gehen, sondern immer den kurzen, geraden Weg wählen.
  • Auch beim Überqueren der Straße den Verkehr im Auge behalten.
  • Rasch über die Straße gehen, aber nicht laufen.
  • Kommt ein Auto, während das Kind die Straße überquert, soll es niemals zurücklaufen, sondern stehen bleiben bzw. geradeaus weitergehen! Vorher sollte es Blickkontakt mit dem Fahrer suchen.
  • An Ampeln nachschauen, ob die anderen Verkehrsteilnehmer wirklich stehen bleiben.
  • An Zebrastreifen Blickkontakt mit den Verkehrsteilnehmern suchen, die anhalten müssen.

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Spieleanregungen

Je früher Bewegungs- und Mobilitätserziehung einsetzt, umso besser. Im Mittelpunkt steht bei jüngeren Kindern die spielerische Förderung der Bewegungs-, Wahrnehmungs- und Verständigungsfähigkeit. Einige Anregungen finden Sie hier.