Klein, praktisch, immer dabei - Kickboards und Scooter sind auch nach der Modewelle um die Jahrtausendwende noch oft zu sehen. Die silberfarbenen schmalen Roller auf zwei oder drei kleinen Rädern sind ein beliebter Freizeitspaß und finden auch als Transportmittel häufig Verwendung.
Kein Verkehrsmittel
Gemäß Straßenverkehrsordnung gelten Kickboards und Scooter als Spielgeräte. Sie dürfen nur auf dem Bürgersteig, in Spielstraßen oder Fußgängerzonen genutzt werden und haben auf Radwegen oder der Straße nichts verloren.
Kickboard-Fahren ist nicht schwer
Ein wenig Übung reicht, um sich an den Bewegungsablauf zu gewöhnen. Fahrer sollten immer darauf achten, dass es für sie ganz spezifische Gefahren gibt, vergleichbar mit denen von Inline Skatern. Von Bordsteinkanten, Gullys, Schlaglöchern, Kopfsteinpflaster oder Straßenbahnschienen sollten sie sich fernhalten. Die extrem kleinen Räder passen in die kleinste Öffnung oder Unebenheit und können zu gefährlichen Stürzen führen. Auch sind die rollenden Untersätze schwerer unter Kontrolle zu halten, wenn es bergab geht. Bei nassem Untergrund ist der Bremsweg doppelt so lang wie sonst.
Kickboarder und andere Menschen
Kickboarden heißt Rücksicht nehmen. Langsam fahren und bremsbereit sein erspart manchen Konflikt mit Fußgängern, die sich oft genug erschrecken, wenn jemand an ihnen vorbeirauscht. Ferner sollte man in Bussen und Bahnen sein Board nicht unnötig herumtragen. Für Ärger sorgen auch Kickboards, die vor Geschäften oder in Hauseingängen achtlos im Weg liegen.