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Ganztagsschulen boomen. In fast allen Städten und Gemeinden nimmt die Zahl der Schulen mit Ganztagsangeboten schwunghaft zu. Im Sommer 2009 besuchte nach Angaben der Kultusministerkonferenz bereits jedes fünfte Kind eine Schule, die einen Ganztagsbetrieb anbietet - mit ständig ansteigender Tendenz.

Verkehrserziehung im Ganztag

Seit einigen Jahren wird der Ganztagsbereich in allen Bundesländern systematisch ausgebaut. Angestrebt wird ein ganzes Bündel an Zielen: die bessere Förderung von Kindern und Jugendlichen, mehr Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit für alle Heranwachsenden, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und dem Geldbeutel der Eltern sowie die Verzahnung des Unterrichts mit ergänzenden Angeboten im Nachmittagsbereich. Zudem erlaubt der Ganztag eine bessere Vereinbarung von Beruf und Familie für die Eltern.

Schon heute nutzen hunderttausende Schüler diese Möglichkeiten. Dabei ist die Kooperation der Ganztagsschulen mit außerschulischen Partnern ein grundlegendes Element dieser Entwicklung. Zwei Drittel aller Schulen gestalten ihr Angebot in enger Zusammenarbeit mit externen Partnern. Diese Zusammenarbeit ist in vielen Fällen durch verbindliche Kooperationsverträge abgesichert.

Die Schulen sind also auf der Suche nach kompetenten Kooperationspartnern für qualifizierte Nachmittagsangebote - die Chancen für mehr verkehrspädagogische Angebote sind sehr gut. Dies umso mehr, da die Einführung des Ganztags vor dem Hintergrund einer grundlegenden Neuorganisation des deutschen Schulwesens erfolgt. Die damit einhergehende inhaltliche Ausrichtung an Kompetenzen und die intensive Strukturdebatte über die Organisation des Lernens öffnen gerade auch der Mobilitätsbildung neue Spielräume.

Örtliche Verkehrswachten sind gefragt 

Den Verkehrswachten bietet sich die Chance, sich als verlässliche Partner zu präsentieren, gute Angebote einzubringen und so die immer wieder erhobene Forderung umzusetzen, Verkehrserziehung in allen Jahrgangsstufen durchzuführen. Die Deutsche Verkehrswacht, die Landesverkehrswachten und das Verkehrswacht Medien & Service-Center haben Konzepte qualifizierter Kursangebote erarbeitet, mit deren Hilfe die örtlichen Verkehrswachten den Schulen in ihrem Einflussbereich attraktive Angebote machen können. Angebote, die die Verkehrswachten zusammen mit ihren Partnern vor Ort, mit Studenten und Referendaren oder gemeinsam mit anderen Vereinen und Verbänden umsetzten können.


Die Schulleiter werden die Angebote der Verkehrwacht-Mitarbeiter gerne annehmen, wenn sie für einen festgelegten Zeitraum (z.B. 2 Stunden pro Woche) inhaltliche Konzepte und Ressourcen für die Nachmittagsbetreuung bereitstellen. Mögliche Themen sind z.B. Bewegungsförderung, Schulweghelfer-Ausbildung, Busbegleiter, Fahrradwerkstätten, Inliner-Kurse usw. Die Stunden werden von den Schulen vergütet.

Mehr Mobilitätsbildung in der Sekundarstufe

Die steigenden Unfallzahlen nach dem Schulwechsel und die oft unzureichende Verankerung der Verkehrserziehung in der Sekundarstufe I legen nahe, gerade für diesen Bereich Angebote zu machen.


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